Über mich

Ihr wollt mich gerne kennenlernen? Wissen, wie mein Blog NO FASTFOOD TODAY entstanden ist?

Dann fange ich einmal ganz vorne an…

Schon als ganz kleines Mädchen wollte ich mit meiner Vorwitznase immer dabei sein, wenn meine Mama kochte. Überhaupt glaube ich, dass das Interesse an Lebensmitteln und Kochen mir angeboren zu sein scheint. Anders kann ich mir nicht erklären, dass meine frühsten Kindheitserinnerungen mit „Essen“ zu tun haben. 

Ilona beim Essen

Ich kann mich z.B. noch gut daran erinnern, dass ich neben der Mikrowelle (im Hintergrund auf dem Bild oben) auf der Küchenablage saß und mit Genuss Bohnen aus der Dose stibitz habe. Rohe Kartoffeln zu knabbern, stand bei mir auch immer ganz hoch im Kurs.

Im zarten Alter von ca. 3 bis 4 Jahren durfte ich unter Mamas Aufsicht das erste Mal auf einem kleinen Campingkocher im Garten etwas kochen. Es sollte Reis geben. Ich weiß noch, dass ich richtig stolz war, als es funktionierte und der Reis schmeckte. Wie man Nudeln zubereitet, beschäftigte mich schon früh. Ich stibitzte aus der Vorratskammer Spaghetti und legte sie in meinem Kinderzimmer auf die Heizung. Denn ich dachte, dass sie dadurch weich werden würden und war ganz enttäuscht, dass es nicht klappte. 

Da der Herd natürlich noch fest in der Hand von meiner Mama war, baute mein lieber Opa mir einen eigenen Herd. Von nun an konnte ich fleißig kochen und backen üben und meine Familie mit Leckereien beglücken.

Ilona kocht-2

Als Jugendliche fing ich öfters an, in der richtigen Küche zu stehen. Zum Leidwesen meiner Mutter war die Küche danach das ein oder andere Mal so dreckig, dass diese danach ausführlich reinigen musste. Einmal habe ich mit einer Freundin versucht, Donuts selber zu machen. Das Frittierfett haben wir viel zu heiß werden lassen und die Küche war danach mit einem feinen Fettfilm überzogen. Wir packten beim Saubermachen zwar mit an, machten es aber glaube ich nur noch schlimmer. Also „scheuchte“ uns meine Mama aus der Küche. Naja, wie sagt man so schön? Übung macht den Meister. Mein Eifer wuchs schließlich immer mehr und ich erfreute mich daran, dass meiner Familie mein Essen schmeckte. Gerade an Wochenenden kochte ich nun immer mal das Mittagessen und backte Kuchen für die Kaffeezeit.

Als ich mit meinem Freund in die eigenen vier Wände umzog, beschäftigte ich mich immer exzessiver mit dem Kochen und Backen. Ich blühte richtig auf und verbrachte oft fast ganze Wochenenden in der Küche, um uns beide zu verwöhnen und auch unter der Woche kochte ich abends nach der Arbeit noch für uns. Es zogen immer mehr Kochbücher bei uns ein und schnell füllte sich unsere Küche mit Küchengeräten, Geschirr und sonstigem Zubehör, so dass ich irgendwann mehr Equipment als meine Mama hatte. Es kristallisierte sich heraus, dass dieses Hobby nie enden und sich immer mehr intensivieren würde…

Kochbuch_Regal

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