Alle Artikel in: Zu Besuch …

Roggenfeld

Münsterländer Spezialitäten – Teil 1 – Lagerkorn

Letztes Wochenende war ich zusammen mit anderen Foodbloggern eingeladen eine Reise ins das schöne Münsterland zu unternehmen und regionale Spezialitäten kennzulernen. Mit von der Partie waren Jana und Lars vom Blog Tellerabgeleckt, Tine von Pottlecker, Annemarie von Kleines Fräulein Cupcake, Rebecca von Fraeuleinchen, Felix von Felixkochbook und Tobi von Der Kuchenbäcker. Am ersten Tag durften wir hinter die Kulissen der Feinbrennerei Sasse, die Lagerkorn produziert, schauen. Ich freute mich schon sehr auf die Besichtigung und das Tasting. Besonders gespannt war ich darauf wie mir wohl der Korn schmecken würde. Denn in meinem Kopf herrschte bisher die Meinung vor, dass Korn ein billiges Getränk ist, das vor allem zu Opas Zeiten dazu diente schnell betrunken zu werden und pur eher wenig Genuss verspricht. Daher habe ich Korn bisher pur auch noch nie probiert und ehrlich gesagt auch keine Lust danach verspürt, es einmal auszuprobieren. Der heutiger Inhaber der Brennerei in der 15 Generation Herr Rüdiger Sasse bestätigte, dass ich mit meinem Klischeedenken absolut nicht alleine bin. Seit es in Deutschland Änderungen des Branntweinmonopols gab, war das Ende vieler Kornbrennereien …

Tomaten und Co. – meine Reise in
die Niederlande – Teil 3

Vor ein paar Wochen habe ich mein Balkon aufgeräumt und all die alten Gemüsepflanzen aus dem letzten Jahr entsorgt. Ein paar Pflanzen, wie Kartoffeln und Zuckererbsen sind für dieses Jahr schon eingezogen und wachsen ordentlich. Meine Erdbeerpflanzen aus den Vorjahren tragen auch schon einige Blüten und versprechen eine reiche Ernte, wenn das Wetter endlich mal mitspielt und uns ein bisschen Sonne und Wärme schenkt. Hinzu kommen bald Tomaten- und Minigurkenpflänzchen. Diese werden von meiner Tante und meinem Onkel für mich liebevoll, zusammen mit ihren eigenen Pflänzchen für ihren Garten, aufgezogen. Ich hoffe ich kann sie bald adoptieren, um meinen Balkon endlich für dieses Jahr fertig mit Pflanzen bestücken zu können.  Wenn ich drinnen an meinem Schreibtisch oder auf der Couch sitze und das aktuell vorherrschende Grau in Grau draußen beobachte, denke ich oft an meine Reise mit anderen Foodbloggern letztes Jahr in die Niederlande zurück. Am zweiten Tag wurden wir eingeladen ein Gewächshaus in luftigen Höhen zu besichtigen, das auf ein ehemaliges Fabrikgebäude in 40 m Höhe gebaut wurde. Ich war damals total gespannt auf die Besichtigung, denn ich …

Nixon

Schöne Momente sind da, um sie zu teilen, deswegen muss ich Euch heute unbedingt von Rosenmontag erzählen. Wer jetzt allerdings eine Story rund um bunte Kostüme, stimmungsvolle Musik, Berliner und Krapfen, Helau, Alaaf und Ahoi erwartet, liegt falsch, denn ich bin ein geborener Karnevalsmuffel. Das einzig Gute an Rosenmontag war für mich, als Mädel vom Niederrhein, immer das verlängerte Wochenende. Im Ruhrgebiet ist davon allerdings leider keine Rede. Irgendwie fühle ich mich also jedes Jahr aufs Neue um einen freien Tag “betrogen”, wenn ich zur Arbeit fahre und meine Familie Zuhause frei hat  😉  Dieses Jahr zum Rosenmontag gab es dennoch einen Grund zur Freude. Abends war ich zusammen mit Elke von Herzstück, Peter von Genussbereit,  Tine von Pottlecker, Gabi von USA kulinarisch, Florian von Big Meat Love und Sascha von Lecker muss es sein in Pias Restaurant NIXON eingeladen. Gemeinsam freuten wir uns auf einen schönen Abend mit leckerem Essen und Wein. Pia hatte uns im Vorfeld schon die Menükarte zugeschickt, so dass die Vorfreude besonders groß war. Einige von Euch kennen Pia vielleicht schon aus Rosins Kochschule oder aus ihrer Grillacademy- oder POTT.CURRY Foodtruck Zeit. Das …

Tomaten & Co. – meine Reise in
die Niederlande – Teil 2

Der Januar und Februar gehören nicht zu meinen Lieblingsmonaten. Beide haben zwar auch etwas für sich. Denn nach einer Zeit der Reflexion Ende des vorigen Jahres hat man meist beschlossen, an neuen Zielen zu arbeitet, ist motiviert etwas Neues zu wagen und gute Vorsätze umzusetzen. Allerdings haben diese beiden Monate auch Eigenschaften, die mir so gar nicht gefallen wollen: Da ist zum einen das Wetter – es gibt zwar manchmal ein paar schöne sonnig-kalte Wintertage, die meiste Zeit ist es aber trüb, nasskalt und einfach nur uselig. Zudem stehen keine besonderen Events an, bis auf Geburtstage von eine paar lieben Menschen, auf die man wie zu Weihnachten hin fiebern kann. Irgendwie ist diese Zeit für mich so nichts sagend. Sie scheint einfach nur dazu zu dienen, dass man sich voller Tatendrang auf die wärmeren Jahreszeiten, mehr Licht, die wieder erwachende Natur freut und einfach nach Frühling sehnt. Die Weihnachtsdeko ist weggeräumt, jetzt stehen schon die ersten Tulpen auf meinem Tisch. Manchmal schaue ich sehnsüchtig nach draußen, um die ersten Knospen und Frühlingsboten zu entdecken. Am liebsten würde ich jetzt schon beginnen, meinen …

Franz Ferdinand Bochum

Zu Besuch im Franz Ferdinand
in Bochum

(Werbung) Neulich abends war ich zusammen mit anderen Foodbloggern zu einem österreichischen Abend im Franz Ferdinand in Bochum eingeladen, um die Wiener Küche und österreichische Weine näher kennenzulernen. Ich freute mich schon sehr auf den Abend, denn das angekündigte Programm und das köstlich klingende 5-Gänge Menü versprachen, dass es ein sehr schöner Abend werden würde. Direkt nach dem betreten des Wirtshauses überkam mich ein wohliges Gefühl voller Wärme. Die Gastgeber Alessandro Maceri, dem Küchenchef David Jezierowsi und dem Metzgermeister Martin Fischer begrüßten uns herzlich und die Freude war groß einige lieb gewonnen Foodblogger wieder zu sehen. Mit von der Partie waren Sascha von Lecker muss es sein, Lars und Jana von Tellerabgeleckt, Tine von Pott.Lecker, Elke von Herzstück, Christin und ihr Freund von Ofengeflüster, Tobias von Onkel Kethe, Tobi von Der Kuchenbäcker und die Katti von Pottgewächs. Die Location bezauberte mich  auf den ersten Blick.  Stilistisch eingerichtet, wie  zu Lebzeiten des Erzherzogs Franz Ferdinand Anfang des 20igsten Jahrhunderts, taten indirekte Beleuchtung und Kerzenschimmer ihr übriges und tauchten das Wirtshaus in gemütliches, stimmungsvolles Licht. Nach einem Glas Sektchen und kleinen Häppchen, ging …

Tomatenplantage

Tomaten & Co. – meine Reise in
die Niederlande – Teil 1

(Werbung) Die Tage war ich auf einer Klassenfahrt. Fast zumindest. Zusammen mit anderen lieben Bloggern sowie Nina und Daniela vom Hollandbüro by Seidl machte ich mich in einem kleinen, schnuckeligen Bus auf den Weg quer durch Holland. Gemeinsam hatten wir uns zum Ziel gesetzt, uns auf unserer Reise einen Einblick zu verschaffen, wie die niederländischen Exportschlager Tomaten, Vla & Co. heutzutage angebaut und produziert werden. Soviel kann ich Euch schon einmal verraten – in der Niederlande werden Tomaten und Co. mittlerweile mit einer großen Portion Leidenschaft für das Produkt angebaut und nicht zu vergessen: “Vla ist Vla und kein Pudding”.  Wie ihr in der Vergangenheit schon oft auf meinem Blog lesen konntet (Klick z.B. hier und hier), ist der Anbau von Gemüse, neben dem Kochen, eine sehr große Leidenschaft von mir. Mein Balkon ist schon seit Jahren für meinen Gemüseurwald reserviert. Darauf sitzen kann ich höchstens alleine und es findet sich evtl. noch, zwischen den ganzen Pflanzen, ein kleines Eckchen auf dem Balkontisch, um ein Stück Kuchen und einen Tasse Kaffee genießen zu können. Irgendwie merke ich auch immer mehr, dass mir mein Balkon, …

Gartenhaus mit alten Türen

Gartenträume

Wie sehr sich doch alles ändert, wenn man älter wird – Ziele, Wünsche, Einstellungen bleiben nicht immer die selben und ändern sich mit der Zeit. Andere, tief in einem verwurzelten, bleiben, wie z.B. meine Liebe zur Natur und zum Gärtnern. Sie wurde mir quasi in die Wiege gelegt und ich kann mir nicht vorstellen, dass ich irgendwann mal mehr keine Sehnsucht danach verspüren werde. Als kleines Kind brachte mir mein lieber Opa schon bei, wie man Tomaten groß zieht, Blumen pikiert etc.. Als Jugendliche hatte ich dann mein eigenes Gemüsebeet und habe Blumen für den Garten meiner Eltern vorgezogen. Mit dem Unkraut jäten hatte ich es zwar damals nicht so, aber das Pflanzen, beim Wachsen zusehen und das Ernten hat mir dafür umso mehr Spaß gemacht. Als ich dann mit 21 von Zuhause auszog war ich froh meine eigenen vier Wände um mich zu haben. Ein Balkon war jedoch Pflicht. Ich konnte es mir nicht vorstellen ganz ohne Blumen und selbst gezogenem Gemüse zu leben. Der Balkon wurde also von mir mit viel Liebe bepflanzt und das ein …