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Rezept für Zwiebelbroetchen

Zwiebel-
brötchen

Eine Woche Urlaub ist schon wieder fast vorbei. Den ersten Teil habe ich bei meiner Familie verbracht, Schützenfest in der alten Heimat gefeiert und die Familienzeit sehr genossen. Wieder Zuhause angekommen, freute ich mich schon sehr auf meine Küche. Ein paar Tage nicht selber kochen zu können, ist auch mal schön. Vor allem, wenn man von der Mama und Oma verwöhnt wird. Ich freue mich aber immer, wenn ich wieder selber in meiner Küche aktiv werden kann.

Kurz vorm Schlafengehen dachte ich darüber nach, was ich am nächsten Tag zum Frühstücken essen möchte. Irgendwie hatte ich Lust auf ein kräftiges Brot oder Körnerbrötchen, konnte aber keines von beiden in meiner Tiefkühltruhe finden. Normalerweise backe ich immer auf Vorrat, aber auch der ist irgendwann erschöpft, wenn man mit dem Backen nicht hinterher kommt 😉 Da gekaufte Brötchen für mich keine Option sind, ging ich kurzerhand in die Küche, lies mich von meinen Vorräten inspirieren und legte einfach los. Entstanden ist ein Rezept für Zwiebelbrötchen, die ich am nächsten Morgen noch leicht warm mit Ei, Tomaten und Basilikum auf meine Balkon zwischen meinen Gemüsepflanzen genossen habe.

Rezept für Zwiebelbrötchen

Eibrötchen

Da mir die Brötchen so gut geschmeckt haben, habe ich sie heute Morgen kurzerhand nochmal gebacken, um das Rezept für Euch aufzuschreiben und eine fotografische Schritt für Schritt Anleitung vorzubereiten.

Overnight Zwiebelbrötchen

Overnight Zwiebelbrötchen

Zutaten

  • 400 g Dinkelmehl , Type 630
  • 100 g Roggenmehl , Type 1150
  • 35 g Röstzwiebeln 
  • 20 g Sonnenblumenkerne 
  • 370 g Wasser 
  • 4 g Trockenhefe 
  • 1 EL Olivenöl 
  • 11 g Salz 
  •   Mehl 

Zubereitung

  1. Am Vorabend alle Zutaten in eine Rührschüssel geben. Den Teig mit Hilfe einer Küchenmaschine ca. 5 min auf mittlerer Stufe mit Knethaken kneten lassen. Natürlich kann der Teig auch mit einem Handmixer mit Knethaken geknetet werden. Hierbei die Knetzeit evtl. etwas erhöhen, bis ein homogener Hefeteig entsteht und sich der Teig leicht von den Knethaken lösen lässt.
  2. Den Teig mit einer Folie abdecken und über Nacht 8 - 10 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
  3. Am nächsten Tag die Arbeitsfläche bemehlen und den Teig darauf geben.
  4. (siehe Fotos) Den Teig in ein Rechteck ziehen und zu einem Paket einschlagen. Nun das Paket in die länge ziehen und mit einem Teigschaber oder Messer den Teig in 8 Brötchen teilen.
  5. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Brötchen mit etwas Abstand darauf legen. Die Brötchen mit einem sauberen Küchenhandtuch abdecken und ca. 1 Stunde ruhen lassen.
  6. Den Ofen auf 250°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen lassen, die Brötchen hineingeben und ca. 15 min backen lassen.

Notizen

Zwiebelbrötchen Teilzubereitung Step by Step

Zwiebelbrötchen Teilzubereitung Step by Step

Zwiebelbrötchen Teilzubereitung Step by Step

Zwiebelbrötchen Teilzubereitung Step by Step

Zwiebelbrötchen Teilzubereitung Step by Step

Zwiebelbrötchen Teilzubereitung Step by Step

Zwiebelbrötchen Teilzubereitung Step by Step

Rezept für Zwiebelbrötchen

Die Brötchen eignen sich bestimmt auch wunderbar als Beilage zum Grillen. Ich werde sie für den nächsten Grillabend direkt nochmal backen und dazu frische Kräuterbutter oder Kräuterquark servieren.

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Tomaten und Co. – meine Reise in
die Niederlande – Teil 3

Vor ein paar Wochen habe ich mein Balkon aufgeräumt und all die alten Gemüsepflanzen aus dem letzten Jahr entsorgt. Ein paar Pflanzen, wie Kartoffeln und Zuckererbsen sind für dieses Jahr schon eingezogen und wachsen ordentlich. Meine Erdbeerpflanzen aus den Vorjahren tragen auch schon einige Blüten und versprechen eine reiche Ernte, wenn das Wetter endlich mal mitspielt und uns ein bisschen Sonne und Wärme schenkt. Hinzu kommen bald Tomaten- und Minigurkenpflänzchen. Diese werden von meiner Tante und meinem Onkel für mich liebevoll, zusammen mit ihren eigenen Pflänzchen für ihren Garten, aufgezogen. Ich hoffe ich kann sie bald adoptieren, um meinen Balkon endlich für dieses Jahr fertig mit Pflanzen bestücken zu können. 

Wenn ich drinnen an meinem Schreibtisch oder auf der Couch sitze und das aktuell vorherrschende Grau in Grau draußen beobachte, denke ich oft an meine Reise mit anderen Foodbloggern letztes Jahr in die Niederlande zurück. Am zweiten Tag wurden wir eingeladen ein Gewächshaus in luftigen Höhen zu besichtigen, das auf ein ehemaliges Fabrikgebäude in 40 m Höhe gebaut wurde. Ich war damals total gespannt auf die Besichtigung, denn ich hatte zuvor bereits öfters von Urban Farmers Projekten gehört, deren Ziel es ist, in Städten Flächen zu schaffen, auf denen frisches Gemüse herangezogen werden kann. Oft werden hierfür Brachflächen genutzt. Ein altes Fabrikgebäude zweckzuentfremden und in solch luftigen Höhen ein Gewächshaus zu bauen, klang dabei für mich besonders aufregend und ich freute mich schon darauf, mehr über das Projekt zu erfahren.

Oben angekommen, erwartete uns zunächst ein wunderschöner Ausblick über die Dächer Den Haags. Die Sonne ging gerade auf und bereitete uns allen ein wunderschönes Lichtspiel. Ich fühlte mich sofort pudelwohl und in meinem Kopf manifestierte sich direkt der Wunsch in einem Glashaus wohnen zu können. Ich liebe wohliges Licht genauso so sehr wie gutes Essen. Mein Stimmungsbarometer steigt jedes Mal erheblich an, wenn man mich mit Licht füttert.

Bevor wir durch das Gewächshaus geführt wurden, gab es erstmal ein liebevoll zubereitetes Frühstück, das noch dazu köstlich schmeckte. Die Bilder sagen alles, oder?

Anschließend bekamen wir eine Führung durch das 1.500 Quadratmeter große Gewächshaus in dem jedes Jahr 45 Tonnen Gemüse und, wie wir während der Führung erfuhren, zusätzlich 19 Tonnen Fisch angebaut und gezüchtet werden. Damit die Produktion des Gemüses besonders nachhaltig erfolgen kann, wird ein Aquaponics System genutzt: Gemüse und Fisch werden in einer Art Kreislauf gemeinsam produziert. Das Wasser der Fische wird regelmäßig gewechselt und dient anschließend als Dünger für die Pflanzen. Die Pflanzen reinigen wiederum das Wasser, so dass es anschließend wieder als Wasser für die Fische verwendet werden kann. Klingt spannend, oder? Die Fische werden eine Etage unterhalb des Gewächshauses gezüchtet. Meine Kamera ist nicht mehr die jüngste. Da wir nicht mit Blitz fotografieren konnten, um die Fische nicht zu erschrecken, habe ich kein vernünftiges Foto hinbekommen. Dafür habe ich jetzt umso mehr schöne Fotos vom Gewächshaus für Euch, in dem letztes Jahr vorrangig Tomaten, Salat und Kresse angebaut wurde. 

Wenn ihr irgendwann mal die Gelegenheit haben solltet, ein solches Gewächshaus besuchen zu können, nehmt sie auf jeden Fall wahr – ein ganz besonderes Erlebnis. 

Ich hätte den ganzen Tag am liebsten im Gewächshaus verbracht, aber der Besuch dort stand natürlich nicht als einziges auf unserer Agenda. Als nächstes besuchten wir Harvest House, die  Premium- Tomaten und weitere Gemüsesorten anbauen. Zum Mittagessen bekamen wir köstliche Variationen mit Tomaten serviert und durften dem Koch bei der Zubereitung der Gerichte über die Schulter schauen. Es gab Gazpacho von der Tomate mit Tomatenmarmelade, eine Variation mit Auster, Gemüsecocktails sowie eine Lachsvariation. 

Nachhaltig beeindruckt hat mich die Tomatenmarmelade. Ich habe sie Zuhause bereits mehrfach selber zubereitet und damit u.a. italienisch angehauchte Summerrolls zubereitet. Wer mir auf Instagram folgt, hat bestimmt schon das ein oder andere Bild meiner Summerrolls- Variation entdecken können. Das Rezept gibt es bald hier auf meinem Blog. 

Nächste Woche Donnerstag und Freitag fahre ich wieder nach Holland. Dieses Mal dürfen wir orientalische Köstlichkeiten probieren und kochen gemeinsam mit Kalbfleisch. Ich freue mich schon wieder sehr auf die Reise. Ihr dürft gespannt sein und könnt mich gerne über Instagram Storys auf meiner Reise begleiten.

Vielen Dank nochmals an die Agentur Seidl für die Einladung zu dieser tollen und für mich sehr eindrucksvollen Reise letztes Jahr. 

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Käsesalat - Brunch - Frühstück

Käsesalat mit Gouda und Dilldressing

Neulich war ich beim Real einkaufen und wurde an der Käsetheke gefragt, ob ich den hausgemachten Käsesalat einmal probieren möchte. Ich willigte ein und bekam ein Schälchen davon zum Probieren mit. Hohe Erwartungen hatte ich irgendwie nicht, freute mich aber dennoch auf den Salat, da ich schon beim Einkaufen ein Hüngerchen verspürte und der Käsesalat einen guten Snack vor dem Kochen darstellen würde.

Käsesalat - Brunch - Frühstück

Zuhause angekommen, verstaute ich meine Einkäufe, schnappte mir eine Gabel und probierte den Salat. Was soll ich sagen – er schmecke vorzüglich. So gut, dass ich direkt in die Analyse ging, welche Zutaten er wohl enthält und mir Notizen machte. Gestern hatte ich Urlaub und habe die Zeit genutzt, um das Rezept nachzuahmen. Ich habe es geschafft und den Geschmack 1 zu 1 getroffen. Da sich der Käsesalat bestimmt auch wunderbar auf dem österlichen Frühstückstisch macht, habe ich mich beeilt und das Rezept schnell für Euch aufgeschrieben. 

 

Käsesalat

Käsesalat

Zutaten

Für: 4 Portionen
  • 450 g junger Gouda 
  • 1 Stück Grün einer Frühlingszwiebel 
  • 1/4 Stück rote Paprika 
  • 1/4 Stück Gurke 
  • 2 Scheiben gekochter Schinken 
  • 1 EL frischer Dill , , gehackt
  • 2 EL neutrales Öl 
  • 2 TL Weißweinessig 
  •   Salz 

Zubereitung

  1. Den Gouda in Würfel (ca. 8 x 8 mm) schneiden.
  2. Das Grün der Frühlingszwiebel in sehr feine Ringe schneiden.
  3. Das Gurkenstück halbieren. Das Kerngehäuse mit einem Löffel entfernen. Anschließend das Stück in feine Würfelchen (ca. 3 x 3 mm) schneiden.
  4. Bei dem Paprikastück mögliche Kerne oder weiße Stellen entfernen. Anschließend das Stück in feine Würfelchen (ca. 3 x 3 mm) schneiden.
  5. Die 2 Scheiben Kochschinken in Quadrate (ca. 1 x 1 cm) schneiden.
  6. In eine Salatschüssel den gewürfelten Gouda und Schinken, 2 EL des Frühlingszwiebel- Grüns, 4 EL der Gurkenwürfelchen, 3 EL der Paprikawürfelchen sowie den Dill, das Öl, den Weißweinessig und Salz geben. Alle Zutaten gut miteinander verrühren.
  7. Den Salat ca. 1 Stunde vor dem Servieren ziehen lassen, damit sich alle Geschmackskomponenten gut miteinander kombinieren.

Notizen

Käsesalat - Brunch - Frühstück

Und für die jenigen, die keine Zeit haben selber den Salat zuzubereiten und ihn dennoch probieren wollen – die Damen von der Käsetheke freuen sich bestimmt über einen Besuch 🙂

 

Rosinenbrötchen Rezept ohne Zucker

Rosinenbrötchen

Vorletztes Wochenende habe ich mir vorgenommen mal wieder einen neuen Vorrat an Brötchen zu backen. Auf der Agenda stand ein Rezept für Sauerteigbrötchen mit Übernachtgare aus dem Buch Brot, Brot, Brot von Martin Johnsson. Wie es mir bei Rezepten so oft passiert, habe ich nur den Titel und grob die Zutatenliste gelesen. Dies wurde mir mal wieder zum Verhängnis: Kurz vor dem zu Bett gehen, setzte ich den Teig an. Anschließend las ich den Rezepttext, welche Schritte am nächsten Tag zu tun wären und kippte aus allen Wolken, denn der Text offenbarte mir, dass ich die Brötchen nicht, wie zuvor gedacht, direkt am Morgen sondern erst am Abend fertig backen kann. Da stand ich nun und ärgerte mich über mich selbst. Schließlich hatte ich mir bereits ausgemalt, wie ich morgens, schön gemütlich, die frisch gebackene Brötchen mit einem leckeren Frühstücksei genieße. Was nun? Die Lösung präsentierte sich ein paar Seiten weiter. Dort entdeckte ich eine Rezept für Rosinenbrötchen. Der Clou am Rezept – es kommt ganz ohne Zucker aus und gesunde Sonnenblumenkerne, Leinsamen und Roggenmehl kommen mit in den Teig. Das schmeckt, fragte ich mich? Mein Ehrgeiz war geweckt es einmal mit dem Rezept zu versuchen.

Dieses Mal versicherte ich mich ganz genau, ob sich das Rezept für die Übernachtgare eignet,  modifizierte es ein wenig nach meinem Geschmack und rührte den Teig zusammen. Am nächsten Morgen buk ich die Rosinenbrötchen, biss eine Ecke ab und war im siebten Rosinenbrötchenhimmel – die Brötchen schmeckten auch ohne die Zugabe von Zucker wunderbar süß. Das gleiche passierte meinem Freund, als er Mittags zu Besuch kam und sich direkt ein Brötchen aus dem Brotkorb schnappte. Man sah es ihm förmlich im Gesicht an, dass es ihm sehr gut schmeckte. Zwei Tage später nahm ich mir ein zuvor eingefrorenes und wieder aufgebackenes Rosinenbrötchen mit zur Arbeit, erzählte meiner Kollegin von meinem Erlebnis und gab ihr auch eine Ecke zum Kosten. Auch sie war ganz angetan und wollte gleich noch ein Stück. Ich würde sagen, das Rezept war ein absoluter Volltreffer, deswegen muss ich es natürlich umbedingt mit Euch teilen. 

Overnight Rosinenbrötchen Rezept ohne Zucker

Rosinenbrötchen

Rosinenbrötchen

Zutaten

Für: 7 Brötchen

Teig

  • 250 g Dinkelgrieß , Type 630
  • 150 g Roggenmehl , Type 1150
  • 2 g Trockenhefe 
  • 100 g Rosinen 
  • 50 g Sonnenblumenkerne 
  • 2 EL Leinsamen 
  • 8 g Salz 
  • 350 ml lauwarmes Wasser 

Sonstiges

  •   Mehl , zum Bemehlen

Zubereitung

  1. Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit einem Kochlöffel alle Zutaten miteinander vermischen.
  2. Die Schüssel mit einem Deckel oder Folie abdecken und den Teig 8 - 9 Stunden (über Nacht) bei Zimmertemperatur gehen lassen.
  3. Nach der Ruhezeit die Küchenarbeitsplatte bemehlen, den Teig darauf geben, von oben ebenfalls leicht bemehlen und den Teig mit einem Teigspachtel in 6-7 Portionen teilen.
  4. Nun können die Brötchen geformt werden: Hierzu die Hände leicht bemehlen, jeweils eine Portion des Teiges in die eine Hand geben und mit der anderen Hand den Teig von den Seiten in die Mitte des Teiglings ziehen, so dass runde und auf einer Seite glatte Brötchen (Rückseite) entstehen. Das fertig geformte Brötchen auf die immer noch bemehlte Arbeitsfläche legen. Die glatte Seite sollte dabei nach oben zeigen.
  5. Sind alle Brötchen geformt, müssen sie nochmals eine 1 1/2 Stunden ruhen. Hierzu die geformten Brötchen mit einem sauberen Küchentuch abdecken.
  6. Kurz vor dem Ende der Gehzeit, den Ofen auf 250°C bei Ober- und Unterhitze aufheizen. Ist die Temperatur erreicht, könnt Ihr die Brötchen vorsichtig mit Hilfe einen Teigspachtels auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und in den Ofen geben. Sie brauchen 15 Minuten im Ofen.

Overnight Rosinenbrötchen Rezept ohne Zucker

Seit vorletztem Wochenende habe ich die Rosinenbrötchen jetzt schon dreimal neu gebacken. Ein paar habe ich immer eingefroren, damit man jederzeit in den Genuss von frischen Rosinenbrötchen kommen kann. Aufgebacken schmecken sie wieder wie frisch gebacken und warm natürlich besonders gut.

Rezept für Grießbrei ohne Sahne mit Bananenmilch und Früchten

Bananenmilch Grießbrei mit Früchten

Ein gutes Frühstück ist für mich sehr wichtig, um gut in den Tag starten zu können. Egal ob im Büroalltag oder am Wochenende, es ist mir wichtig, dass es abwechslungsreich ausfällt. Mal gibt es frisch gebackenes Brot oder Brötchen mit süßem oder herzhaften Belag, mal Rührei, Spiegeleier, Müsli, Grieß- oder Milchreis. Auch zu einem Cupcake oder Kuchen sage ich morgens nicht nein. Besonders wenn meine Bloggerkollegin Squirrel of Nom wieder welche mit zur Arbeit gebracht hat 🙂

Heute verrate ich Euch eines meiner aktuellen absoluten Lieblings- Frühstücksrezepte. Schnell zubereitet, eignet sich mein Rezept für Bananenmilch Grießbrei mit Früchten gut für ein leckeres Frühstück im Büro. Aber auch zum Wochenende schmeckt er wunderbar, um es sich mit einer schönen Zeitschrift, einem spannenden Buch auf der Couch gemütlich zu machen.

Rezept für Grießbrei ohne Sahne mit Bananenmilch und Früchten

Rezept für Grießbrei ohne Sahne mit Bananenmilch und Früchten

Bananenmilch Grießbrei mit Früchten

Bananenmilch Grießbrei mit Früchten

Zutaten

Für: 2 Portionen
  • 2  sehr reife Bananen 
  • 350 ml Milch 
  • 35 g Dinkelgrieß , , alternativ herkömmlicher Weichweizengrieß
  • 2 EL Ahornsirup 
  •   Früchte nach Belieben , z.B. Banane, Himbeeren, Erdbeeren, Blaubeeren oder Brombeeren

Zubereitung

  1. Zunächst die Bananenmilch herstellen. Hierzu die Bananen und die Milch z.B. in einem Mixer geben und die Bananen solange mit der Milch mixen, bis keine Stückchen mehr zu sehen sind und die Milch leicht schaumig wird.
  2. Die Milch sowie den Ahornsirup in einen Topf geben und aufkochen lassen. Den Herd ausstellen und den Grieß mit einem Schneebesen in die Milch einrühren. Solange weiter rühren, bis ein Brei entsteht. Nun den Grieß in zwei Schüsseln verteilen, ca. 5 min zeihen lassen und mit Früchten nach Wahl garnieren. Fertig!

Notizen

Rezept für Grießbrei ohne Sahne mit Bananenmilch und Früchten

Den Grießbrei mit Bananenmilch zuzubereiten ist ein echter Geheimtipp. Um einen fluffigen Grießbrei zu kochen, kommt man meist nicht drum herum geschlagene Sahne unterzuheben. Die Banane in der Milch sorgt hier jedoch für den gleichen Effekt, so dass man sich so einige Kalorien und ein schlechtes Gewissen sparen kann. 

Rezept für Grießbrei ohne Sahne mit Bananenmilch und Früchten

 

Hirtenmakkaroni

Hirtenmakkaroni

Werbung – Wer kennt es nicht? Man ist im Urlaub und probiert dort viele köstliche Gerichte, die klassisch in der Heimat nicht auf den Tisch kommen. Man kann davon einfach nicht genug bekommen, daher nimmt man sich spätestens am letzten Urlaubstag vor, die Urlaubserinnerungen Zuhause wieder zum Leben zu erwecken. Zu diesem Zweck werden noch am Urlaubsort fleißig Zutaten eingekauft. Vielleicht schafft man es ja die Gerichte Zuhause 1 zu 1 nachzukochen, um anschließend in Urlaubserinnerungen schwelgen zu können.

Zuhause angekommen gibt es verschiedene Versionen, wie die Geschichte
weiter gehen könnte:
  1. Der Alltag holt einen wieder ein und man schafft es nicht die eigenen Vorhaben in die Tat umzusetzen. 
  2. Man kocht die Gerichte aus dem Urlaub nach und stellt enttäuscht fest, dass sie nicht genauso schmecken, wie es in den Erinnerungen abgespeichert sind.
  3. Man hat sich verschiedene fertige Spezialitäten, wie Oliven, Wein und Co. mitgebracht. Diese schmecken Zuhause auch nicht wie im Urlaub, obwohl man selber keine Hand angelegt hat.
  4. Unwahrscheinlich, aber dennoch möglich: Es schmeckt alles genauso, wie im Lieblingsrestaurant im Urlaubsort.

Die erste Situation ist bei mir Realität geworden, als ich aus dem letzten Südtirolurlaub zurück gekommen bin: Wie jedes Mal, kehrten wir dort bei der Wurzeralm, in der Nähe von Haflingen, ein. Klassisch esse ich dort immer Hirtenmakkaroni, die dort besonders gut schmecken. Nach einer besonders langen und anstrengenden Wanderung ist dieses Gericht einfach nahezu perfekt, um wieder zu Kräften zu kommen und schmeckt wunderbar würzig. In der Nudelsauce wird traditionell Südtiroler Speck verarbeitet. Also kaufte ich mir kurz vor der Abreise ein großes Stück davon. Wieder Zuhause angekommen, verging Woche um Woche und ich fand keine Zeit dazu den Speck zu verarbeiten. Eines Tages stellte ich enttäuscht und wütend auf mich selbst fest, dass der Speck schon seit einiger Zeit abgelaufen war. Da es damals keinen echten Südtiroler Speck bei uns in der Nähe im Supermarkt gab, war meine Idee, die Hirtenmakkaroni nachzukommen, erstmal für mich gestorben (genauso wie der Speck 🙁 ).

Ausblick auf der Wurzeralm in Südtirol

Wurzelalm in Südtirol bei Haflingen

Neulich war ich beim Bloggercafé by Seidl eingeladen. Dort stellte sich R&S, ein Essener Traditionsunternehmen, das sehr hochwertige Wurst-, Salami- und Schinkenspezialitäten aus ganz Europa vertreibt, vor. 1964 von Albert Rauch gegründet, wird das Unternehmen heute immer noch von seiner Frau, seinen Kindern und circa 200 Mitarbeitern geführt.  Neben den vielen leckeren Produkten ihrer Kooperationspartner, betreibt die Familie Rauch bis ihre eigene Südtiroler Speck Manufaktur „Merano Speck“ in Meran. Als ich meine „Hirtenmakkaroni-Geschichte“ erzählte, zauberten sie sogleich ein Stück Speck hervor und stellten es mir zur Verfügung, um mein Vorhaben endlich in die Tat umzusetzen.

Meine Rezept für köstliche Hirtenmakkaroni habe ich für Euch aufgeschrieben:

Hirtenmakkaroni

Hirtenmakkaroni

Hirtenmakkaroni

Zutaten

Für: 6 Portionen
  • 150 g Tiroler Schinken 
  • 150 g gekochter Schinken 
  • 600 g Hackfleisch , Halb & Halb
  • 2  Zwiebeln 
  • 2  Knoblauchzehen 
  • 250 g Champignons , klein
  • 300 g Erbsen , TK
  • 500 g passierte Tomaten 
  • 1/2 l Gemüsebrühe 
  • 200 g Sahne 
  •   Oregano 
  •   Muskat 
  •   Salz 
  •   schwarzer Pfeffer 

Zubereitung

  1. Zunächst alle Zutaten vorbereiten: Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und beim Knoblauch den inneren Strunk entfernen. Den Knoblauch durch eine Knoblauchpresse geben. Die Zwiebeln, den Tiroler Speck sowie den gekochten Schinken in kleine Würfel schneiden. Die Champignons putzen. Solltet ihr kleine Champignons bekommen haben, können sie später im Ganzen in die Sauce gegeben werden. Ansonsten sollten sie in mundgerechte Stücke geschnitten werden.
  2. Zunächst den Speck in einem großen Topf geben und anbraten, bis er leicht gebräunt ist. Anschließend die Zwiebeln und den Knoblauch dazugeben und diese anschwitzen lassen.
  3. Nun die angebratenen/angeschwitzten Zutaten in eine Schüssel geben, ggf. etwas Öl in den Topf geben und das Hackfleisch darin anbraten.
  4. Im nächsten Schritt die Schinkelnwürfelchen, die passierten Tomaten, die Gemüsebrühe und Sahne, die Champignons sowie die Gewürze hinzugeben, die Sauce kurz aufkochen und anschließend auf kleiner Flamme ca. 1 Stunde ziehen lassen.
  5. Kurz vor Ende der Garzeit die Erbsen hinzugeben und die Makkaroni in gesalzenem Wasser kochen. Fertig!

Notizen

Soweit ich es nach vier Jahren sagen kann, die ich leider nicht mehr in Südtirol war, schmeckte die Sauce annähernd so, wie ich sie auf der Wurzelalm kannte. Es wird also dringend Zeit Südtirol mal wieder einen Besuch abzustatten, um mich nochmal von dem Originalgeschmack überzeugen zu können.

Hirtenmakkaroni

Merano Speck habe ich übrigens jetzt mittlerweile in einigen Supermärkten entdeckt. Meine Südtiroler Speck „Durststrecke“ ist also hiermit beendet.

Vielen Dank nochmal an die Familie Rauch für das leckere Stück Merano Speck und die Agentur Seidl für die Organisation des Blogger Cafés.

Overnight- Pull Apart- Brötchen mit Polenta und Kürbiskernen

Overnight- Pull Apart- Brötchen
mit Polenta und Kürbiskernen

Für mich gibt es am Wochenende keinen besseren Start in den Tag, als in meiner Küche zu stehen, Brötchen zu backen und sie anschließend zum Frühstück zu genießen. Die ganze Wohnung duftet dann nach frisch Gebackenem – das liebe ich besonders. Manchmal wünsche ich mir, dass ich den Duft in einem Glas auffangen zu können Dann könnte ich mir unter der Woche immer zwischendurch einen kleines bisschen von der Wochenendstimmung zurück holen, wenn ich daran rieche – das wäre schön 🙂

Letztes Wochenende hatte ich mal wieder Lust etwas in meiner Küche zu experimentieren und habe mich von meinen Vorrat an Mehl, Getreide, Nüssen, Samen und Kernen inspirieren lassen. Entstanden ist ein Rezept für Overnight- Pull Apart- Brötchen mit Polenta und Kürbiskernen. Der Clou an den Brötchen ist, dass sie dreilagig sind. So kann man das Brötchen nicht, wie üblich in zwei Hälften teilen, sondern man erhält durch die Falttechnik drei Scheiben – sehr praktisch.

Auch von Vorteil – der Teig kann am Abend vorher schon vorbereiten werden. So müsst Ihr die Brötchen am nächsten Morgen nur noch formen und backen, bevor ihr sie zum Frühstück servieren könnt.

Overnight Brötchen mit Polenta und gerösteten Kürbiskernen

Overnight Brötchen mit Polenta und gerösteten Kürbiskernen
Overnight Brötchen mit Polenta und gerösteten Kürbiskernen

Zutaten

Für: 5 Brötchen

Brühstück

  • 40 g Wasser 
  • 40 g Kürbiskerne 

Kochstück

  • 100 g Polenta , (Maisgries)
  • 250 g Wasser , (zum Kochen der Polenta)
  • 270 g Wasser 

Basiszutaten

  • 500 g Dinkelvollkornmehl 
  • 5 g Trockenhefe 
  • 10 g Olivenöl 
  • 12 g Salz 

Sonstiges

  •   Maismehl , (alternativ Weizenmehl)

Zubereitung

  1. Kürbiskerne in einer Pfanne anrösten und in eine Schüssel geben. Wasser im Wasserkocher erhitzen und die Kürbiskerne damit überbrühen. Diese nun für ca. eine halbe Stunde ruhen lassen.
  2. Wasser erhitzen bis es kocht, die Herdflamme runter stellen und die Polenta mit einem Schneebesen einrühren. Ca. 1 - 2 min weiter rühren, damit die Polenta das Wasser optimal aufnehmen kann und aufquilt. Die gekochte Polenta anschließend vom Herd nehmen und nach und nach das weitere Wasser unterrühren, damit die Polenta etwas runterkühlt.
  3. In eine große Schüssel alle Basiszutaten, die gekochte Polenta sowie die Kürbiskerne geben und mit Hilfe eines Handrührgerätes mit Knethacken oder einer Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Hefeteig verarbeiten.
  4. Den Teig über Nacht bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Bei mir sind das immer ca. 8 Stunden.
  5. Die Küchenarbeitsplatte mit Maismehl bemehlen und den Teig darauf geben. Etwas Maismehl über den Teig geben und ihn mit den Teig mit den Händen zu einem Rechteck ziehen, bis er ca. 1 cm dick ist. Den Teig von oben nun, falls nötig, so bemehlen, dass er an keiner Stelle mehr klebt. Die Mehlschicht wird benötigt, damit der Pull Apart Effekt nach dem Backen entsteht. Nun den Teig so vor sich legen, dass die breite Seite zu einem hin neigt und vertikal 5 Streifen mit einem Teigspachtel abstechen. Anschließend die Brötchen in Form bringen indem Ihr sie faltet (siehe Abbildung unter dem Rezept).
  6. Die fertig gefalteten Brötchen mit einem sauberen Küchenhandtuch bedecken und 1/2 Stunde ruhen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 250°C vorheizen.
  7. Die Brötchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und dieses in den Backofen schieben. Für die Krustenbildung mit einer Sprühflasche Wasser an die Backofenwände spritzen (kein Muss!). Nun die Brötchen zunächst bei 250°C 5 Min. backen lassen anschließend den Backofen kurz vollständig öffnen, um Dampf entweichen zu lassen. Anschließend die Temperatur des Ofens auf 175°C reduzieren und die Brötchen noch ca. 10 Min ausbacken lassen.

Notizen

Overnight- Pull Apart- Brötchen mit Polenta und Kürbiskernen

Manchmal ist es echt vom Nachteil, wenn man ordentlich Hunger hat und das Essen noch fotografieren muss. Mein Magen hat schon nach dem Aufstehen ordentlich geknurrt und ich konnte es kaum abwarten den ersten Bissen von den Brötchen zu nehmen. Als die Fotos dann endlich im Kasten waren, war der erste Biss in das Brötchen dafür um so köstlicher. Den besonders knusprigen Deckel des Brötchens habe ich in Windeseile mit Nuss-Nougat-Creme, die zweite Scheibe mit Ei und Remoulade und die dritte mit Käse verspeist – Yummy.

Overnight- Pull Apart- Brötchen mit Polenta und Kürbiskernen

Ich bin ein absoluter Fan der Overnight- Backmethode. Weitere Overnight- Brötchenrezepte von mir findet Ihr hier.

Overnight- Pull Apart- Brötchen mit Polenta und Kürbiskernen