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Roggenfeld

Münsterländer Spezialitäten – Teil 1 – Lagerkorn

Letztes Wochenende war ich zusammen mit anderen Foodbloggern eingeladen eine Reise ins das schöne Münsterland zu unternehmen und regionale Spezialitäten kennzulernen. Mit von der Partie waren Jana und Lars vom Blog Tellerabgeleckt, Tine von Pottlecker, Annemarie von Kleines Fräulein Cupcake, Rebecca von Fraeuleinchen, Felix von Felixkochbook und Tobi von Der Kuchenbäcker.

Am ersten Tag durften wir hinter die Kulissen der Feinbrennerei Sasse, die Lagerkorn produziert, schauen. Ich freute mich schon sehr auf die Besichtigung und das Tasting. Besonders gespannt war ich darauf wie mir wohl der Korn schmecken würde. Denn in meinem Kopf herrschte bisher die Meinung vor, dass Korn ein billiges Getränk ist, das vor allem zu Opas Zeiten dazu diente schnell betrunken zu werden und pur eher wenig Genuss verspricht. Daher habe ich Korn bisher pur auch noch nie probiert und ehrlich gesagt auch keine Lust danach verspürt, es einmal auszuprobieren.

Rohstoffe Kornbrand

Der heutiger Inhaber der Brennerei in der 15 Generation Herr Rüdiger Sasse bestätigte, dass ich mit meinem Klischeedenken absolut nicht alleine bin. Seit es in Deutschland Änderungen des Branntweinmonopols gab, war das Ende vieler Kornbrennereien vorprogrammiert. So musste 1985 auch die Brennerei Sasse zunächst ihre Tore schließen. Grund hierfür war, dass der Zukauf und die Verwendung von Industriealkohol nun erlaubt war. Wie man sich denken kann, leidete somit immer mehr die Qualität des im Handel erhältlichen Korns. Der Preis sank zudem, so dass der Alkohol gerne für das schnelle, weniger genussvolle Vergnügen getrunken wurde. Das vorherrschende Klischee entwickelte sich und hatte lange Zeit eine absolute Daseinsberechtigung.

Wie so oft bringt meist der Zufall, wenn man nicht damit rechnet, die besten Freundschaften oder auch Ideen hervor. Bei der Familie Sasse geschah dieses Phänomen an einem Nikolaus Abend im Dezember 1987: Per Zufall entdeckte Rüdiger Sasse eine Flasche Korn, die sein Urgroßvater vor langer Zeit destilliert hatte. Er probierte etwas davon und war begeistert von dem außergewöhnlichen Geschmack des Korns – die Idee, die zu dem Zeitpunkt fast 300 jährige Familientradition wiederzubeleben und ein vollkommen neues Produkt, das Lagerkorn, herzustellen, war geboren. Die Brennerei öffnete wieder ihre Türen und feiert seitdem Erfolge mit seinem Lagerkorn, das geschmacklich Whiskey ähnelt und 2016 sogar den renommierten World Class Destillery Preis gewonnen hat. Seit jeher ist es übrigens Tradition, dass in der Nachbarschaft zu Nikolaus Lagerkorn aus dem sogenannten Nikolausfass ausgeschenkt wird. Komischerweise wird dieses nie leer. Vielleicht füllen es ja die Heinzelmännchen immer wieder auf 😉 

Sasse Feinbrennerei

Bevor wir mit der Führung durch die Brennerei begannen, tranken wir zunächst einen köstlichen Begrüßungsdrink. Amérie, einem ebenfalls von Sasse hergestelltem Aperitif aus Himbeeren und Walderdbeeren, wurde zusammen mit Chardonnay Sekt ausgeschenkt. Lecker fruchtig und dennoch nicht zu süß, war dieser Drink genau nach meinem Geschmack. Der Alkohol machte sich jedoch ziemlich schnell bemerkbar, deswegen war ich froh, dass es vor der Führung noch etwas leckeres zu essen gab. Die ebenfalls in Münster ansässige Manufaktur Wurstmacher hat für uns zwei köstliche, ausgefallene Wurstgerichte gezaubert. Einmal gab es  eine Walnuss- rote Beete Bratwurst mit Kartoffelstampf und Tomate sowie einem Topping aus rote Beete Chips und eine Zitronen-Koriander Bratwurst mit einer Aprikosen-Currysauce mit geröstetem Bacon sowie einem Topping aus würzigem Popcorn. Kaum zu glauben, dass ich dies mal sage, aber die Currywurst hat tatsächlich meiner Lieblingscurrywurst aus dem Ruhrgebiet große Konkurrenz gemacht. Sie war erstklassig. Auch das andere Bratwurstgericht schmeckte sehr gut.

Produkte Sasse Feinbrennerei

Bratwurst und Topping von den Wurstmachern

Unsere Führung begann in der hauseigenen Mühle. Denn Sasse mahlt das Getreide frisch, bevor es zu Korn weiterverarbeitet wird. Für die Kornproduktion wird dabei nur Bio-Getreide verwendet, welches möglichst im Münsterland angebaut wurde.

Selbst in der Mühle werden Fässer mit Lagerkorn gelagert, die dort mit einer feinen Mehlschicht überzogen sind. Da ich solche kleinen Details liebe, habe ich also direkt Fotos davon geschossen und vergessen eines von der Mühle selber zu machen. So bin ich. 

Fass mit Mehlschicht

Wenn das Getreide gemahlen ist, wird es zunächst mit Quellwasser erhitzt (Vormaische). Anschließend wird Malz dazu gegeben und die Maische ruht 3 Tage und 3 Nächste. In dieser Zeit entwickelt sich Zucker, weswegen die Maische nun süßlich schmeckt. Im letzten Schritt wird Hefe dazu gegeben. Dadurch gärt die Maische und entwickelt Kohlensäure sowie bereits etwas Alkohol. Die Maische schmeckt in diesem Stadium sauer.

Ganz vorne auf dem Bild unten ist die Vormaische zu sehen. Das mittlere Glas beinhaltet die süße und das hintere die saure Maische. Wie ihr seht, wechselt auch die Farbe und nicht nur der Geschmack.

Maische

Im nächsten Schritt wird die Maische zweifach gebrannt, bevor sie final destilliert wird. Während dieses Verfahrens entstehen zunächst verschiedene Alkohole und Nebenprodukte, die weniger gesund oder sogar giftig sind. U.a. machen es die verschiedenen Siedepunkte der Alkohole möglich, den guten von dem schlechten Alkohol zu trennen. Auch das sogenannte Fuselöl, das zwar ein Geschmacksträger ist, aber für die Kopfschmerzen nach dem Alkoholkonsum zuständig ist, wird vom Alkohol getrennt.

Die „Geschichte“ mit dem Fuselöl kannte von uns bisher keiner. Auf diesem Öl beruht also die abwertende Bezeichnung für schlechten, minderwertigen Alkohol – „Fusel“. Wieder etwas gelernt!

Destille

Fuselöl

Nachdem der Korn fertig gebrannt ist, wird es in Fässer zur Lagerung gefüllt. Das Korn reift darin 4 bis 12 Jahre und wird durch die Lagerung veredelt. Durch die Fasslagerung erhält es sein charakteristisches Aroma. Wie das Lagerkorn allerdings zum Ende der Lagerzeit schmecken wird, hängt von vielen Faktoren ab: Theoretisch und praktisch gesehen, kann Korn, das aus der gleichen Produktionscharge stammt, komplett anders schmecken. Es kommt darauf an wie und worin es gelagert wurde. Dabei ist z.B. entscheidend, in welch ein Fass das Korn gefüllt wurde (z.B. in einem alten Barrique- Cognac oder Sherry- Fass). Auch spielt es eine Rolle wie weit oben ein Fass gelagert wurde. Generell gilt, dass Korn aus Fässern, die weiter oben gelagert wurden, viel feiner und edler im Geschmack ist, wie Korn aus Fässern, die weiter unten gelagert wurde. Grund hierfür ist, dass in der Höhe über das Jahr die Temperaturen sehr unterschiedlich sind. Auch ist es weiter oben zugiger. Bei Kälte zieht sich die Flüssigkeit im Fass zusammen und lässt damit zu, dass mehr Sauerstoff in das Fass hinein gelangen kann. Bei Wärme dehnt sich die Flüssigkeit wieder aus und drückt den Sauerstoff wieder aus dem Fass. Durch diesen Prozess wird die Aromabildung besonders begünstigt.

Bei der Besichtigung ist aufgefallen, dass bei Sasse in fast jedem verfügbaren Raum Fässer gelagert werden. Die meisten Fässer lagern allerdings in den eigens für die Lagerung gebauten „heiligen Hallen“, einer imposanten Halle, in der die Fässer mehrlagig gestapelt lagern.

Lagernkorn Lager

Lagernkorn Lager

Fass Details

Nach der Besichtigung stand ein Lagerkorn Tasting auf dem Programm. Zunächst wurden 6 verschiedene Proben aus verschieden Fässern gezogen. Auch der Korn, der eigentlich nur zu Nikolaus serviert wird, war mit von der Partie. Anschließend probierten wir nach und nach, welche Varianten uns besonders schmecken. Ich hatte gleich drei Favoriten. Mir schmeckte der Korn aus Cognac-, American Oak- und Bordeaux- Fässern am besten. Der Nikolaus Brand entsprach hingegen nicht sehr meinem Geschmack.

Zum Ende des Tastings durften wir uns aus den probierten Sorten ein eigenes Cuvée mischen. Ich „verheiratete“ also alle drei Sorten, die mir am besten geschmeckt haben. Entstanden ist ein richtig leckerer Lagerkorn. Ich bin jetzt schon traurig, wenn die Flasche leer ist. Diese Variante werde ich schließlich niemals kaufen können.

Lagerkorn Entnahme

Lagerkorn

Nach dem Tasting wechselten wir die Location. Wir fuhren zu einer schön gelegenen Jagdhütte. Passenderweise bot sich uns von dort aus ein schöner, weiter Blick über Roggenfelder und das Münsterland.

Roggenfeld

Münsterland

Jagdhütte

In der Jagdhütte angekommen, dauerte es nicht lange und wir hatten den ersten Cocktail in der Hand. Der Moscow Mule wurde natürlich mit Korn zubereitet – was auch sonst 😉 Statt gelagerten wurde allerdings ungelagerter Korn verwendet.  

Geweih und Moscow Mule

Die zweite Cocktailvariante hatte es uns allen besonders angetan. Der Cocktail wurde mit einem mit Erdbeeren und Basilikum infusionierten, ungelagerten Korn und Chardonnay Sekt zubereitet. Die Korninfusion wurde vor Ort vom weltweit ersten Korn Ambassador Björn Bochinski zubereitet. Er zeigte uns, wie man innerhalb kürzester Zeit die Infusion selber herstellen kann: Einfach Korn, Erdbeeren und Basilikum in einen ISI Whip Siphon geben. Den Deckel fest verschließen und, je nach Größe des Siphons, die empfohlene Menge Lachgas über die vorgesehenen Patronen einführen. Durch den Druck wird das Korn in die „Zellen“ der Früchte und des Basilikums gepresst. Lässt man den Druck anschließend wieder vorsichtig ab, entweicht der Korn wieder aus den Zutaten und enthält nun die Aromatik von Erdbeeren und Basilikum. Nun das Korn durch ein Sieb abgießen – fertig ist die Infusion.

Korn Infusion

Nach zwei Cocktails in der Jagdhütte brauchten wir erstmal eine kleine Pause. Abends trafen wir uns im Lilies-Lokal in Münster, um weitere Cocktail Kreationen mit Korn zu probieren. 

Cocktails mit Korn

Kulinarisch  wurden wir zudem mit einem, wie sich später herausstellte,  hervorragenden 5 Gänge Menü verwöhnt. Als Vorspeise gab es Entenbrust – Herradura Reposado/ Ensalada de Nopales/ Tomate/ Schwarzkirsche.

Entenbrust - Herradura Reposado/ Ensalada de Nopales/ Tomate/ Schwarzkirsche

Als ersten Hauptgang wurde uns Wolfsbarsch – Aprikose/ Gin/ Pfifferlinge/ Kardamom/ Möhren serviert.

Wolfsbarsch - Aprikose/ Gin/ Pfifferlinge/ Kardamom/ Möhren

US Black Angus Hanging Tender – Kohlrabi/ Pastinakenpüree wurde uns als zweiter Hauptgang gereicht.

US Black Angus Hanging Tender - Kohlrabi/ Pastinakenpüree

Als ersten Nachtisch gab es Crème Brûlée – Sansho Blütenpfeffer/ Heidelbeereis/ Physalis-Relish.

Crème Brûlée

Als krönenden Abschluss gab es eine Käseplatte mit einer Käseauswahl aus der Hafenkäserei, bei der wir am nächsten Tag eingeladen waren, um gemeinsam selber Käse herzustellen. Davon berichte ich Euch in Teil 2 von Münsterländer Spezialitäten.

Käseplatte mit einer Käseauswahl aus der Hafenkäserei

! Vielen Dank an die Sasse Feinbrennerei für die Einladung zu diesem Event. Mein Bericht und meine Meinungsäußerungen zum Event und zu den Sasse Korn Produkten etc. bleiben davon unberührt.

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Knusperstangen

In der Regel backe ich mein Brot, meine Brötchen und meinen Kuchen immer selber. Aber auch in meinem Alltag gibt es manchmal Situationen, in denen ich doch nicht drum herum komme, einem Bäcker einen Besuch abzustatten: Neulich habe ich mein Frühstück Zuhause vergessen. Also hielt ich auf dem Weg zur Arbeit noch schnell beim Bäcker an. Und da lagen sie – Knusperstangen. Sie lachten mich an und ich konnte einfach nicht widerstehen 😀 Überlebt haben sie nicht sehr lange. Sie schmeckten hervorragend und waren ganz ganz schnell verputzt.

Knusperstangen

Vor ein paar Wochen hatte ich Gäste zum Brunchen. DER Anlass, um mal wieder etwas Neues auszuprobieren und damit der ideale Zeitpunkt, um das erste Mal selber Knusperstangen herzustellen. Als „Basis“ für meine Rezeptidee diente mir das Croissantrezept mit selbstgemachtem Blätterteig vom Blog Knusperstübchen. Die Croissants habe ich schon X-Mal gebacken – einfach köstlich. 

Ich hatte Glück, der erste Versuch selber Knusperstangen herzustellen ist mir gelungen Noch dazu sind sie sehr, sehr gut bei meinen Gästen angekommen. Seitdem backe ich sie immer mal wieder und habe festgestellt, dass man sie auch hervorragend einfrieren und wieder aufbacken kann. So kann ich mir morgens früh vor der Arbeit schnell eine Stange aus dem Eisfach nehmen und kurz aufbacken. Sie schmecken dann so gut wie frisch gebacken.

Und da ich ja bekanntlich gerne lecker Rezepte mit Euch teile, habe ich es für Euch aufgeschrieben und ein paar Schritt für Schritt Fotos für Euch gemacht.

Knusperstange

Knusperstange

Zutaten

Teig

  • 460 g Dinkelmehl , Type 660
  • 275 ml Milch , lauwarm
  • 50 g Butter 
  • 7 g Trockenhefe 
  • 1 EL Zucker 
  • 9 g Salz 

Teig- Weitervearbeitung

  • 250 g Butter , (1 Paket)
  •   Mehl 

Topping

  •   Mohn 
  •   Sesam 
  •   Wasser 

Zubereitung

  1. Das Mehl in eine große Schüssel geben und eine Mulde in der Mitte bilden. Die Trockenhefe sowie den Zucker hinein geben und das Salz um die Mulde herum verteilen, da sich Hefe und Salz im direkten Kontakt "nicht vertragen". Die Milch mit der Butter in einem Topf erwärmen, bis das Gemisch lauwarm ist und in die Mulde geben. Anschließend mit den Händen alle Zutaten miteinander verkneten, bis ein geschmeidiger Hefeteig entsteht. Den fertigen Hefeteig in eine Klarsichtfolie winkeln und 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Kurz bevor der Teig wieder aus dem Kühlschrank genommen werden kann, ein Paket Butter aus dem Kühlschrank nehmen und mit einem scharfen Messer ca. 2-3 mm dicke Scheiben vom Block schneiden, bis dieser vollständig aufgeschnitten ist.
  3. Nun die Küchenarbeitsfläche etwas bemehlen und den Teig darauf geben. Anschließend des Teig mit einem Nudelholz zu einem ca. 3-4 mm dicken Rechteck ausrollen.
  4. Der Teig sollte nun mit der kurzen Seite zu Euch gewendet liegen: Die Butterscheiben auf der Hälfte des Teiges (über die gesamte Breite) verteilen. Die nicht belegte Hälfte über die Seite mit der Butter klappen und den Teig leicht andrücken. Den Teig drehen, so dass die nun kurze Seite wieder vor Euch liegt und mit einem Nudelholz erneut zu einem 3-4 mm dicken Rechteck ausrollen.
  5. Auch jetzt sollte wieder die kurze Seite des ausgerollten Teiges vor Euch liegen: Den Teig wie folgt falten. Zunächst legt Ihr den oberen Drittel des Teiges etwas über die Mitte des Rechteckes. Nun legt Ihr das untere Drittel über den zuvor gefalteten Teil. Jetzt ist wieder eine Ruhepause für den Teig im Kühlschrank nötig. Hierfür den gefalteten Teig in Frischhaltefolie einwickeln und eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  6. Nach der Ruhepause den Teig wieder aus dem Kühlschrank nehmen und mit der kurzen Seite erneut vor sich hin legen. Nun genauso verfahren, wie im letzten Schritt: Den Teig rechteckig ausrollen und wieder in drei Schichten falten. Jetzt benötigt der Teig eine längere Ruhepause über Nacht.
  7. Am nächsten Morgen die Arbeitsfläche erneut bemehlen und den Teig wieder mit der kurzen Seite vor Euch hin legen. Nun ein Rechteck von ca. 3-4 mm ausrollen und den Teig vorsichtig mit einem Pizzaschneider oder einem Messer waagerecht in ca. 12 Streifen schneiden.
  8. Mit einer Sprühflasche oder mit einem Backpinsel vorsichtig etwas Wasser auf den Teigstreifen verteilen. Nun jeweils sechs Streifen mit Mohn und die anderen sechs Streifen mit Sesam bestreuen.
  9. Den Ofen auf 220°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen. Um die Knusperstangen zu formen, müsst ihr Euch nur noch jeweils einen Teigstreifen mit Mohn und einen mit Sesam nehmen und diese zu einer schönen gedrehten Stange zwirbeln. Hierfür abwechseln, dicht an dicht den Teigstreifen mit dem Mohn über den Teigstreifen mit dem Sesam legen und anschließend andersherum.
  10. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und jeweils gleichmäßig die Teigstangen darauf verteilen.
  11. Sobald der Ofen vorgeheizt ist, ein Blech in den Ofen gehen und die Knusperstangen zunächst 10 min backen lassen. Anschließend die Backofentemperatur auf 150°C reduzieren und die Knusperstangen nochmals ca. 10 min backen lassen, bis sie gold braun sind. Genauso mit dem zweiten Blech verfahren.

Knusperstangen Schritt für Schritt Anleitung

Knusperstangen Schritt für Schritt Anleitung

Knusperstangen Schritt für Schritt Anleitung

Knusperstangen Schritt für Schritt Anleitung

Knusperstangen Schritt für Schritt Anleitung

Knusperstangen Schritt für Schritt Anleitung

Knusperstangen Schritt für Schritt Anleitung

Knusperstangen Schritt für Schritt Anleitung

Knusperstangen Schritt für Schritt Anleitung

Knusperstangen Schritt für Schritt Anleitung

Knusperstangen Schritt für Schritt Anleitung

Knusperstangen Schritt für Schritt Anleitung

Knusperstangen Schritt für Schritt Anleitung

Knusperstangen Schritt für Schritt Anleitung

Probiert das Rezept unbedingt mal aus. Ihr werdet feststellen, dass es wirklich nicht schwierig ist selber Blätterteig herzustellen. Geschmacklich lohnt es sich auf jeden Fall ihn selber herzustellen – ein Genuss – vor allem, wenn man ihn zu Knusperstangen verarbeitet 🙂 .

Knusperstangen Schritt für Schritt Anleitung

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Rezept für Zwiebelbroetchen

Zwiebelbrötchen

Eine Woche Urlaub ist schon wieder fast vorbei. Den ersten Teil habe ich bei meiner Familie verbracht, Schützenfest in der alten Heimat gefeiert und die Familienzeit sehr genossen. Wieder Zuhause angekommen, freute ich mich schon sehr auf meine Küche. Ein paar Tage nicht selber kochen zu können, ist auch mal schön. Vor allem, wenn man von der Mama und Oma verwöhnt wird. Ich freue mich aber immer, wenn ich wieder selber in meiner Küche aktiv werden kann.

Kurz vorm Schlafengehen dachte ich darüber nach, was ich am nächsten Tag zum Frühstücken essen möchte. Irgendwie hatte ich Lust auf ein kräftiges Brot oder Körnerbrötchen, konnte aber keines von beiden in meiner Tiefkühltruhe finden. Normalerweise backe ich immer auf Vorrat, aber auch der ist irgendwann erschöpft, wenn man mit dem Backen nicht hinterher kommt 😉 Da gekaufte Brötchen für mich keine Option sind, ging ich kurzerhand in die Küche, lies mich von meinen Vorräten inspirieren und legte einfach los. Entstanden ist ein Rezept für Zwiebelbrötchen, die ich am nächsten Morgen noch leicht warm mit Ei, Tomaten und Basilikum auf meine Balkon zwischen meinen Gemüsepflanzen genossen habe.

Rezept für Zwiebelbrötchen

Eibrötchen

Da mir die Brötchen so gut geschmeckt haben, habe ich sie heute Morgen kurzerhand nochmal gebacken, um das Rezept für Euch aufzuschreiben und eine fotografische Schritt für Schritt Anleitung vorzubereiten.

Overnight Zwiebelbrötchen

Overnight Zwiebelbrötchen

Zutaten

  • 400 g Dinkelmehl , Type 630
  • 100 g Roggenmehl , Type 1150
  • 35 g Röstzwiebeln 
  • 20 g Sonnenblumenkerne 
  • 370 g Wasser 
  • 4 g Trockenhefe 
  • 1 EL Olivenöl 
  • 11 g Salz 
  •   Mehl 

Zubereitung

  1. Am Vorabend alle Zutaten in eine Rührschüssel geben. Den Teig mit Hilfe einer Küchenmaschine ca. 5 min auf mittlerer Stufe mit Knethaken kneten lassen. Natürlich kann der Teig auch mit einem Handmixer mit Knethaken geknetet werden. Hierbei die Knetzeit evtl. etwas erhöhen, bis ein homogener Hefeteig entsteht und sich der Teig leicht von den Knethaken lösen lässt.
  2. Den Teig mit einer Folie abdecken und über Nacht 8 - 10 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
  3. Am nächsten Tag die Arbeitsfläche bemehlen und den Teig darauf geben.
  4. (siehe Fotos) Den Teig in ein Rechteck ziehen und zu einem Paket einschlagen. Nun das Paket in die länge ziehen und mit einem Teigschaber oder Messer den Teig in 8 Brötchen teilen.
  5. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Brötchen mit etwas Abstand darauf legen. Die Brötchen mit einem sauberen Küchenhandtuch abdecken und ca. 1 Stunde ruhen lassen.
  6. Den Ofen auf 250°C bei Ober- und Unterhitze vorheizen lassen, die Brötchen hineingeben und ca. 15 min backen lassen.

Notizen

Zwiebelbrötchen Teilzubereitung Step by Step

Zwiebelbrötchen Teilzubereitung Step by Step

Zwiebelbrötchen Teilzubereitung Step by Step

Zwiebelbrötchen Teilzubereitung Step by Step

Zwiebelbrötchen Teilzubereitung Step by Step

Zwiebelbrötchen Teilzubereitung Step by Step

Zwiebelbrötchen Teilzubereitung Step by Step

Rezept für Zwiebelbrötchen

Die Brötchen eignen sich bestimmt auch wunderbar als Beilage zum Grillen. Ich werde sie für den nächsten Grillabend direkt nochmal backen und dazu frische Kräuterbutter oder Kräuterquark servieren.

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Tomaten und Co. – meine Reise in
die Niederlande – Teil 3

Vor ein paar Wochen habe ich mein Balkon aufgeräumt und all die alten Gemüsepflanzen aus dem letzten Jahr entsorgt. Ein paar Pflanzen, wie Kartoffeln und Zuckererbsen sind für dieses Jahr schon eingezogen und wachsen ordentlich. Meine Erdbeerpflanzen aus den Vorjahren tragen auch schon einige Blüten und versprechen eine reiche Ernte, wenn das Wetter endlich mal mitspielt und uns ein bisschen Sonne und Wärme schenkt. Hinzu kommen bald Tomaten- und Minigurkenpflänzchen. Diese werden von meiner Tante und meinem Onkel für mich liebevoll, zusammen mit ihren eigenen Pflänzchen für ihren Garten, aufgezogen. Ich hoffe ich kann sie bald adoptieren, um meinen Balkon endlich für dieses Jahr fertig mit Pflanzen bestücken zu können. 

Wenn ich drinnen an meinem Schreibtisch oder auf der Couch sitze und das aktuell vorherrschende Grau in Grau draußen beobachte, denke ich oft an meine Reise mit anderen Foodbloggern letztes Jahr in die Niederlande zurück. Am zweiten Tag wurden wir eingeladen ein Gewächshaus in luftigen Höhen zu besichtigen, das auf ein ehemaliges Fabrikgebäude in 40 m Höhe gebaut wurde. Ich war damals total gespannt auf die Besichtigung, denn ich hatte zuvor bereits öfters von Urban Farmers Projekten gehört, deren Ziel es ist, in Städten Flächen zu schaffen, auf denen frisches Gemüse herangezogen werden kann. Oft werden hierfür Brachflächen genutzt. Ein altes Fabrikgebäude zweckzuentfremden und in solch luftigen Höhen ein Gewächshaus zu bauen, klang dabei für mich besonders aufregend und ich freute mich schon darauf, mehr über das Projekt zu erfahren.

Oben angekommen, erwartete uns zunächst ein wunderschöner Ausblick über die Dächer Den Haags. Die Sonne ging gerade auf und bereitete uns allen ein wunderschönes Lichtspiel. Ich fühlte mich sofort pudelwohl und in meinem Kopf manifestierte sich direkt der Wunsch in einem Glashaus wohnen zu können. Ich liebe wohliges Licht genauso so sehr wie gutes Essen. Mein Stimmungsbarometer steigt jedes Mal erheblich an, wenn man mich mit Licht füttert.

Bevor wir durch das Gewächshaus geführt wurden, gab es erstmal ein liebevoll zubereitetes Frühstück, das noch dazu köstlich schmeckte. Die Bilder sagen alles, oder?

Anschließend bekamen wir eine Führung durch das 1.500 Quadratmeter große Gewächshaus in dem jedes Jahr 45 Tonnen Gemüse und, wie wir während der Führung erfuhren, zusätzlich 19 Tonnen Fisch angebaut und gezüchtet werden. Damit die Produktion des Gemüses besonders nachhaltig erfolgen kann, wird ein Aquaponics System genutzt: Gemüse und Fisch werden in einer Art Kreislauf gemeinsam produziert. Das Wasser der Fische wird regelmäßig gewechselt und dient anschließend als Dünger für die Pflanzen. Die Pflanzen reinigen wiederum das Wasser, so dass es anschließend wieder als Wasser für die Fische verwendet werden kann. Klingt spannend, oder? Die Fische werden eine Etage unterhalb des Gewächshauses gezüchtet. Meine Kamera ist nicht mehr die jüngste. Da wir nicht mit Blitz fotografieren konnten, um die Fische nicht zu erschrecken, habe ich kein vernünftiges Foto hinbekommen. Dafür habe ich jetzt umso mehr schöne Fotos vom Gewächshaus für Euch, in dem letztes Jahr vorrangig Tomaten, Salat und Kresse angebaut wurde. 

Wenn ihr irgendwann mal die Gelegenheit haben solltet, ein solches Gewächshaus besuchen zu können, nehmt sie auf jeden Fall wahr – ein ganz besonderes Erlebnis. 

Ich hätte den ganzen Tag am liebsten im Gewächshaus verbracht, aber der Besuch dort stand natürlich nicht als einziges auf unserer Agenda. Als nächstes besuchten wir Harvest House, die  Premium- Tomaten und weitere Gemüsesorten anbauen. Zum Mittagessen bekamen wir köstliche Variationen mit Tomaten serviert und durften dem Koch bei der Zubereitung der Gerichte über die Schulter schauen. Es gab Gazpacho von der Tomate mit Tomatenmarmelade, eine Variation mit Auster, Gemüsecocktails sowie eine Lachsvariation. 

Nachhaltig beeindruckt hat mich die Tomatenmarmelade. Ich habe sie Zuhause bereits mehrfach selber zubereitet und damit u.a. italienisch angehauchte Summerrolls zubereitet. Wer mir auf Instagram folgt, hat bestimmt schon das ein oder andere Bild meiner Summerrolls- Variation entdecken können. Das Rezept gibt es bald hier auf meinem Blog. 

Nächste Woche Donnerstag und Freitag fahre ich wieder nach Holland. Dieses Mal dürfen wir orientalische Köstlichkeiten probieren und kochen gemeinsam mit Kalbfleisch. Ich freue mich schon wieder sehr auf die Reise. Ihr dürft gespannt sein und könnt mich gerne über Instagram Storys auf meiner Reise begleiten.

Vielen Dank nochmals an die Agentur Seidl für die Einladung zu dieser tollen und für mich sehr eindrucksvollen Reise letztes Jahr. 

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Käsesalat - Brunch - Frühstück

Käsesalat mit Gouda und Dilldressing

Neulich war ich beim Real einkaufen und wurde an der Käsetheke gefragt, ob ich den hausgemachten Käsesalat einmal probieren möchte. Ich willigte ein und bekam ein Schälchen davon zum Probieren mit. Hohe Erwartungen hatte ich irgendwie nicht, freute mich aber dennoch auf den Salat, da ich schon beim Einkaufen ein Hüngerchen verspürte und der Käsesalat einen guten Snack vor dem Kochen darstellen würde.

Käsesalat - Brunch - Frühstück

Zuhause angekommen, verstaute ich meine Einkäufe, schnappte mir eine Gabel und probierte den Salat. Was soll ich sagen – er schmecke vorzüglich. So gut, dass ich direkt in die Analyse ging, welche Zutaten er wohl enthält und mir Notizen machte. Gestern hatte ich Urlaub und habe die Zeit genutzt, um das Rezept nachzuahmen. Ich habe es geschafft und den Geschmack 1 zu 1 getroffen. Da sich der Käsesalat bestimmt auch wunderbar auf dem österlichen Frühstückstisch macht, habe ich mich beeilt und das Rezept schnell für Euch aufgeschrieben. 

 

Käsesalat

Käsesalat

Zutaten

Für: 4 Portionen
  • 450 g junger Gouda 
  • 1 Stück Grün einer Frühlingszwiebel 
  • 1/4 Stück rote Paprika 
  • 1/4 Stück Gurke 
  • 2 Scheiben gekochter Schinken 
  • 1 EL frischer Dill , , gehackt
  • 2 EL neutrales Öl 
  • 2 TL Weißweinessig 
  •   Salz 

Zubereitung

  1. Den Gouda in Würfel (ca. 8 x 8 mm) schneiden.
  2. Das Grün der Frühlingszwiebel in sehr feine Ringe schneiden.
  3. Das Gurkenstück halbieren. Das Kerngehäuse mit einem Löffel entfernen. Anschließend das Stück in feine Würfelchen (ca. 3 x 3 mm) schneiden.
  4. Bei dem Paprikastück mögliche Kerne oder weiße Stellen entfernen. Anschließend das Stück in feine Würfelchen (ca. 3 x 3 mm) schneiden.
  5. Die 2 Scheiben Kochschinken in Quadrate (ca. 1 x 1 cm) schneiden.
  6. In eine Salatschüssel den gewürfelten Gouda und Schinken, 2 EL des Frühlingszwiebel- Grüns, 4 EL der Gurkenwürfelchen, 3 EL der Paprikawürfelchen sowie den Dill, das Öl, den Weißweinessig und Salz geben. Alle Zutaten gut miteinander verrühren.
  7. Den Salat ca. 1 Stunde vor dem Servieren ziehen lassen, damit sich alle Geschmackskomponenten gut miteinander kombinieren.

Notizen

Käsesalat - Brunch - Frühstück

Und für die jenigen, die keine Zeit haben selber den Salat zuzubereiten und ihn dennoch probieren wollen – die Damen von der Käsetheke freuen sich bestimmt über einen Besuch 🙂

 

Rosinenbrötchen Rezept ohne Zucker

Rosinenbrötchen

Vorletztes Wochenende habe ich mir vorgenommen mal wieder einen neuen Vorrat an Brötchen zu backen. Auf der Agenda stand ein Rezept für Sauerteigbrötchen mit Übernachtgare aus dem Buch Brot, Brot, Brot von Martin Johnsson. Wie es mir bei Rezepten so oft passiert, habe ich nur den Titel und grob die Zutatenliste gelesen. Dies wurde mir mal wieder zum Verhängnis: Kurz vor dem zu Bett gehen, setzte ich den Teig an. Anschließend las ich den Rezepttext, welche Schritte am nächsten Tag zu tun wären und kippte aus allen Wolken, denn der Text offenbarte mir, dass ich die Brötchen nicht, wie zuvor gedacht, direkt am Morgen sondern erst am Abend fertig backen kann. Da stand ich nun und ärgerte mich über mich selbst. Schließlich hatte ich mir bereits ausgemalt, wie ich morgens, schön gemütlich, die frisch gebackene Brötchen mit einem leckeren Frühstücksei genieße. Was nun? Die Lösung präsentierte sich ein paar Seiten weiter. Dort entdeckte ich eine Rezept für Rosinenbrötchen. Der Clou am Rezept – es kommt ganz ohne Zucker aus und gesunde Sonnenblumenkerne, Leinsamen und Roggenmehl kommen mit in den Teig. Das schmeckt, fragte ich mich? Mein Ehrgeiz war geweckt es einmal mit dem Rezept zu versuchen.

Dieses Mal versicherte ich mich ganz genau, ob sich das Rezept für die Übernachtgare eignet,  modifizierte es ein wenig nach meinem Geschmack und rührte den Teig zusammen. Am nächsten Morgen buk ich die Rosinenbrötchen, biss eine Ecke ab und war im siebten Rosinenbrötchenhimmel – die Brötchen schmeckten auch ohne die Zugabe von Zucker wunderbar süß. Das gleiche passierte meinem Freund, als er Mittags zu Besuch kam und sich direkt ein Brötchen aus dem Brotkorb schnappte. Man sah es ihm förmlich im Gesicht an, dass es ihm sehr gut schmeckte. Zwei Tage später nahm ich mir ein zuvor eingefrorenes und wieder aufgebackenes Rosinenbrötchen mit zur Arbeit, erzählte meiner Kollegin von meinem Erlebnis und gab ihr auch eine Ecke zum Kosten. Auch sie war ganz angetan und wollte gleich noch ein Stück. Ich würde sagen, das Rezept war ein absoluter Volltreffer, deswegen muss ich es natürlich umbedingt mit Euch teilen. 

Overnight Rosinenbrötchen Rezept ohne Zucker

Rosinenbrötchen

Rosinenbrötchen

Zutaten

Für: 7 Brötchen

Teig

  • 250 g Dinkelgrieß , Type 630
  • 150 g Roggenmehl , Type 1150
  • 2 g Trockenhefe 
  • 100 g Rosinen 
  • 50 g Sonnenblumenkerne 
  • 2 EL Leinsamen 
  • 8 g Salz 
  • 350 ml lauwarmes Wasser 

Sonstiges

  •   Mehl , zum Bemehlen

Zubereitung

  1. Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit einem Kochlöffel alle Zutaten miteinander vermischen.
  2. Die Schüssel mit einem Deckel oder Folie abdecken und den Teig 8 - 9 Stunden (über Nacht) bei Zimmertemperatur gehen lassen.
  3. Nach der Ruhezeit die Küchenarbeitsplatte bemehlen, den Teig darauf geben, von oben ebenfalls leicht bemehlen und den Teig mit einem Teigspachtel in 6-7 Portionen teilen.
  4. Nun können die Brötchen geformt werden: Hierzu die Hände leicht bemehlen, jeweils eine Portion des Teiges in die eine Hand geben und mit der anderen Hand den Teig von den Seiten in die Mitte des Teiglings ziehen, so dass runde und auf einer Seite glatte Brötchen (Rückseite) entstehen. Das fertig geformte Brötchen auf die immer noch bemehlte Arbeitsfläche legen. Die glatte Seite sollte dabei nach oben zeigen.
  5. Sind alle Brötchen geformt, müssen sie nochmals eine 1 1/2 Stunden ruhen. Hierzu die geformten Brötchen mit einem sauberen Küchentuch abdecken.
  6. Kurz vor dem Ende der Gehzeit, den Ofen auf 250°C bei Ober- und Unterhitze aufheizen. Ist die Temperatur erreicht, könnt Ihr die Brötchen vorsichtig mit Hilfe einen Teigspachtels auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und in den Ofen geben. Sie brauchen 15 Minuten im Ofen.

Overnight Rosinenbrötchen Rezept ohne Zucker

Seit vorletztem Wochenende habe ich die Rosinenbrötchen jetzt schon dreimal neu gebacken. Ein paar habe ich immer eingefroren, damit man jederzeit in den Genuss von frischen Rosinenbrötchen kommen kann. Aufgebacken schmecken sie wieder wie frisch gebacken und warm natürlich besonders gut.

Rezept für Grießbrei ohne Sahne mit Bananenmilch und Früchten

Bananenmilch Grießbrei mit Früchten

Ein gutes Frühstück ist für mich sehr wichtig, um gut in den Tag starten zu können. Egal ob im Büroalltag oder am Wochenende, es ist mir wichtig, dass es abwechslungsreich ausfällt. Mal gibt es frisch gebackenes Brot oder Brötchen mit süßem oder herzhaften Belag, mal Rührei, Spiegeleier, Müsli, Grieß- oder Milchreis. Auch zu einem Cupcake oder Kuchen sage ich morgens nicht nein. Besonders wenn meine Bloggerkollegin Squirrel of Nom wieder welche mit zur Arbeit gebracht hat 🙂

Heute verrate ich Euch eines meiner aktuellen absoluten Lieblings- Frühstücksrezepte. Schnell zubereitet, eignet sich mein Rezept für Bananenmilch Grießbrei mit Früchten gut für ein leckeres Frühstück im Büro. Aber auch zum Wochenende schmeckt er wunderbar, um es sich mit einer schönen Zeitschrift, einem spannenden Buch auf der Couch gemütlich zu machen.

Rezept für Grießbrei ohne Sahne mit Bananenmilch und Früchten

Rezept für Grießbrei ohne Sahne mit Bananenmilch und Früchten

Bananenmilch Grießbrei mit Früchten

Bananenmilch Grießbrei mit Früchten

Zutaten

Für: 2 Portionen
  • 2  sehr reife Bananen 
  • 350 ml Milch 
  • 35 g Dinkelgrieß , , alternativ herkömmlicher Weichweizengrieß
  • 2 EL Ahornsirup 
  •   Früchte nach Belieben , z.B. Banane, Himbeeren, Erdbeeren, Blaubeeren oder Brombeeren

Zubereitung

  1. Zunächst die Bananenmilch herstellen. Hierzu die Bananen und die Milch z.B. in einem Mixer geben und die Bananen solange mit der Milch mixen, bis keine Stückchen mehr zu sehen sind und die Milch leicht schaumig wird.
  2. Die Milch sowie den Ahornsirup in einen Topf geben und aufkochen lassen. Den Herd ausstellen und den Grieß mit einem Schneebesen in die Milch einrühren. Solange weiter rühren, bis ein Brei entsteht. Nun den Grieß in zwei Schüsseln verteilen, ca. 5 min zeihen lassen und mit Früchten nach Wahl garnieren. Fertig!

Notizen

Rezept für Grießbrei ohne Sahne mit Bananenmilch und Früchten

Den Grießbrei mit Bananenmilch zuzubereiten ist ein echter Geheimtipp. Um einen fluffigen Grießbrei zu kochen, kommt man meist nicht drum herum geschlagene Sahne unterzuheben. Die Banane in der Milch sorgt hier jedoch für den gleichen Effekt, so dass man sich so einige Kalorien und ein schlechtes Gewissen sparen kann. 

Rezept für Grießbrei ohne Sahne mit Bananenmilch und Früchten