Monate: März 2015

Streusel gut alles gut

Auch vom Lernen braucht man mal eine kleine Pause, deswegen bemühe ich mich aktuell, trotz Lernstress, zu bloggen und mir Abends etwas Leckeres zu kochen. Das Kochen hilft mir mal kurz meine Gedanken zu ordnen, die sich aktuell zu sehr um Arbeitsrecht, Ausbildung, Motivations- und Lerntheorien etc. drehen – einfach mal Abschalten lautet die Devise. Als weitere Entspannungsübung habe ich mir letzten Sonntag Backen verordnet. Herausgekommen ist ein Rezept für super saftige Mohn- Kirsch- Küchlein mit Amarettinistreusel. Meine Mitstreiter bei der Weiterbildung haben sich sehr gefreut, als ich diese süße Versuchung am nächsten Tag in der Mittagspause auspackte und wir die Küchlein gemeinsam aßen – dazu ein Kaffee und die Welt war in Ordnung. Ich liebe die harmonische Kombination von Mohn, Kirschen und Amarettinikeksen. Der nussige, leicht herbe Geschmack des Mohns passt hervorragend zu der säuerlichen Süße der Sauerkirschen und dem sehr süßen Streusel mit Amaretto Geschmack. Ich habe den Eindruck die Zutaten sind einfach perfekt füreinander geschaffen.     Aktuell teilt sich dieses Rezept übrigens zusammen mit dem Rezept für Aprikosen- Mandel- Küchlein meinen persönlichen Spitzenplatz …

Tortellinisalat to go

Aktuell ist bei mir Weiterbildung angesagt, deswegen drücke ich für zwei Wochen noch einmal die Schulbank. Beim Lernen verbrenne ich immer besonders viele Kalorien und muss ständig essen. Das war schon früher in der Schule so – zu jeder Pause gab es etwas zu essen, damit ich mich danach wieder auf den Unterricht und nicht auf meinen knurrenden Magen konzentrieren konnte. Damals habe ich mich noch mit Broten zufrieden gegeben. Mittlerweile bin ich pausentechnisch etwas verwöhnter. In der Mittagspause auf der Arbeit gibt es schließlich immer “etwas Richtiges” zu essen. Um mich also selber bei Laune zu halten, machte ich mir letzte Woche vorab eine To Cook Liste mit Ideen für leckeres Mittagessen to go. Ganz oben auf meiner Liste stand Tortellinisalat, auf den ich schon seit längerem Appetit habe. Deswegen wurde das Rezept auch als allererstes umgesetzt und natürlich auch für Euch aufgeschrieben.     In der Lunchbox sieht das Essen dann nach dem vielen Geschüttel der Dose optisch nicht mehr gut aus, deswegen habe ich den Salat fürs Foto schön in einer Schüssel …

#2 Kurztrip zum Gardasee

sponsored / Eine inhaltliche Einflussnahme seitens der Unternehmen findet auf meinem Blog nicht statt!   Heute erzähle ich Euch von meinem zweiten Tag am Gardasee. Wie der Erste, versprach auch der Zweite großartig zu werden. Das Wetter spielte uns zwar einen kleinen Streich und es fühlte sich bei Regen und starkem Wind eher so an, als wenn wir im nass kaltem Deutschland wären, aber das störte uns nicht weiter. Unsere italienischen Begleiter entschuldigten sich sogar, weil sie uns dieses schöne Fleckchen Erde natürlich gerne bei typisch gutem Wetter gezeigt hätten, aber damit kann man auch am Gardasee nicht immer rechnen. Wir ließen uns jedenfalls nicht unterkriegen und wollten trotzdem so viel wie möglich von der schönen Landschaft erkunden. Unser erstes Ziel am zweiten Tag führte uns hoch hinaus. Mit der Gondel fuhren wir von Malcesine den Monte Baldo hoch zum Tratto Spino auf immerhin ca. 1760 m Höhe. Zu meiner Überraschung lag dort oben nicht nur Schnee, sondern es schneite auch noch in dicken Flocken. Zudem war es sehr nebelig und nicht Sicht war sehr beschränkt …

#4 Kochen nach Gewürzen
– Lavendelsalz

Zum Lavendel habe ich ein zwiegespaltendes Verhältnis. In der freien Natur mag ich den blumigen, parfümartigen Geruch sehr. Im eigenen Garten ist ein gepflegter Lavendelstrauch ein echter Hingucker und ich liebe es zuzusehen wie ihn die Schmetterlinge und Bienen ihn umschwärmen. Gerne würde ich auch einmal in einer lauen Sommernacht die legendären Lavendelfelder in der Provence oder in der Toskana durchstreifen. Lavendel in der Wohnung mag ich dahingegen gar nicht. Er ist mir in Seifen zu dominant und Lavendelsäckchen im Schrank als Mottenfänger empfinde ich auch mehr als unangenehm. Genau diese Säckchen wurde mir sogar schon einmal kulinarisch zum Verhängnis: Zu Ostern bekamen wir von Oma neben Süßigkeiten auch Lavendelsäckchen geschenkt. Im Süßigkeitenkörbchen war auch eine Packung meiner Lieblingssüßigkeit Raffaello enthalten. Ich kippte die Packung mit einer weiteren Packung, die wir zu Ostern bekommen hatten, in mein Süßigkeitenglas. Dort blieben sie nicht lange – schnell wurde das erste Raffaello aus dem Glas gemopst, in den Mund genommen und vor lauter Schreck zugleich wieder ausgespuckt. Es gab eine Geschmacksexplosion im negativen Sinne – das Raffaello schmeckte …