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heute mal eine Schwimmbadkreation

Letzten Samstag war es so weit – eine schon lang existierende Rezeptidee wurde umgesetzt. Seit einer gefühlten Ewigkeit spukte in mir die noch sehr unausgereifte Idee herum eine Hähnchenbrust mit Feta und Feigen zu füllen. Als ich Samstag im Schwimmbad meine Bahnen zog, kam mir meine Idee wieder in den Sinn und wurde beim Schwimmen verfeinert. Ich liebe es beim Schwimmen ausführlich nachzudenken. Manchmal überlege ich mir sogar vorab ein paar Themen, die ich näher betrachten möchte. Im Wasser kann ich immer richtig gut entspannen und werde nicht von allen möglichen anderen Einflüssen des Alltags abgelenkt – das hilft ungemein. Nur der ein oder andere “Nicht- Schwimmer” reißt einem schonmal aus den Gedanken, weil man einen Haken schlagen oder ein Überholmanöver starten muss. Zunächst überlegte ich mir eine passende Beilage. Der Fokus des Gerichtes sollte auf der gefüllten Hähnchenbrust liegen, also entschied ich mich auf eine Gemüsebeilage zu verzichten und nur eine Sättigungsbeilage dazu zu reichen. Da ich mich schon vorab dafür entschieden hatte keine Sauce zu servieren, kamen Reis, Nudeln oder Salzkartoffeln nicht in die engere Auswahl. Plötzlich kam mir in den Sinn, dass ich schon lange keine richtig schön krossen Bratkartoffeln gegessen habe und bekam sofort Appetit darauf. Ich entschied mich also für diese Variante. Welche Zutaten ich neben dem Feta und der Feigen noch für die Füllung verwenden wollte, wurde beim Kochen von mir spontan entschieden. Zu diesem Zweck öffne ich immer gerne meine große Gewürzschublade, meinen Vorrats- und Kühlschrank und lass mich einfach inspirieren. Meistens klappt dies ganz gut und nach und nach fügt sich das Rezept wie ein Puzzle zusammen.

Haehnchenbrust_gefuelt_Feta_Feige

 

Gefüllte Hähnchenbrust mit fruchtiger Feta- Feigenfüllung und Bratkartoffeln
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Zutaten
  1. 2 Hähnchenbrüste
  2. 35 g getrocknete Feigen
  3. 2 Scheiben eingelegte, getrocknete Tomaten
  4. 50 g Feta
  5. 1 kleine Knoblauchzehe
  6. 1 EL Cognac
  7. 1 Spritzer Zitrone
  8. 1/2 gestrichenen TL Thymian, getrocknet
  9. schwarzer Pfeffer

  10. Paprika edelsüß
  11. Fleur de Sel
  12. Öl

  13. 700 g Kartoffeln, festkochend z.B. Cilena
  14. Salz
  15. Öl
Beschreibung
  1. Die Kartoffeln mit einer Gemüsebürste putzen und in Salzwasser kochen bis sie gar sind. Anschließend abkühlen lassen, pellen und vorbereitend in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden.
  2. Für die Füllung den Knoblauch schälen, den Strunk entfernen und sehr fein würfeln. Die getrocknete Feigen und Tomatenscheiben in kleine Würfel schneiden, zusammen mit den Knoblauchwürfelchen, dem Thymian, dem Cognac sowie einem Spritzer Zitrone in eine Schüssel geben und alles gut miteinander vermengen. Den Feta hinein bröckeln, die Masse mit etwas schwarzem Pfeffer würzen und alles nochmals gut miteinander verrühren.
  3. Den Ofen auf 150°C bei Umluft vorheizen. In die Hähnchenbrüste mit einem sehr scharfen Messer nun seitlich über die Länge Taschen schneiden. Die Füllung in die Taschen geben, andrücken und die Taschen mit Hilfe von Zahnstochern schließen, so dass die Füllung nicht hinaus quellen kann.
  4. Nun benötigt Ihr zwei Pfannen. In beiden Pfannen Öl erhitzen. In die eine Pfanne die Kartoffeln geben, salzen und unter gelegentlichem Wenden von beiden Seiten kross braten. In der anderen Pfanne die Hähnchenbrüste von beiden Seiten anbraten und anschließend in eine Auflaufform geben. Die Hähnchenbrüste oberflächlich mit Paprika edelsüß und schwarzem Pfeffer würzen und für ca. 10 Minuten in den Ofen geben. Hier müsst Ihr ein wenig schauen wie lange Eure Hähnchenbrüste tatsächlich brauchen, da sie von der Dicke oft stark variieren. Das Fleisch sollte auf jeden Fall durch sein.
  5. Beim Servieren noch etwas Fleur de Sel über die Hähnchenbrust geben und schon könnt Ihr zu Tisch schreiten und genießen.
NO FASTFOOD TODAY http://nofastfoodtoday.de/wordpress/

Das Gericht hat mir so gut geschmeckt, dass es Potenzial hat in meine Lieblingsgerichteliste mit aufgenommen zu werden. Ich werde es sicherlich demnächst noch einmal kochen – vielleicht wenn sich Gäste ankündigen, denn es lässt sich gut vorbereiten.

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