Monate: Mai 2014

Marillenknödel

Heute habe ich mal wieder ein echtes Familienrezept für Euch. Das Rezept für Marillenknödel stammt ursprünglich von meiner Großtante, wurde aber immer nur mündlich, ohne genaue Mengenangaben weitergegeben. Damit es nicht irgendwann verloren geht, hat meine Mama es aufgeschrieben. Allerdings hat sie es noch ein wenig modifiziert – in ihrer 90iger Jahre „Bio Phase“ bevorzugte sie Dinkelgrieß und Ahornsirup. War ich als Kind ein absoluter Gegner dieser Phase, kann ich sie mittlerweile verstehen. Denn ich muss sagen mir schmecken die Knödel mit Dinkel- statt Weizengrieß und Ahornsirup statt Zucker in Brösel viel besser. Trotz Dinkelvariante, freute sich bei uns Zuhause jeder ganz besonders auf das Mittagessen, wenn es Marillenknödel gab. Die acht Knödel wurden gerecht aufgeteilt. Jeder bekam zwei Stück. Manchmal kam es vor, dass meine Mama einen Knödel übrig ließ, weil diese so schnell richtig satt machen und sie nicht gerne über den Hunger isst. Um diesen Knödel kämpften dann mein Papa, meine Schwester und ich, obwohl wir auch immer schon papp satt waren. In der Regel teilten wir dann aber doch gerecht. Ein …

Jeden Tag ein Buch – in der Küche mit Alain Passard

Rezensionsexemplar sponsored / Nach einem Urteil des EuGH von 2011 müssen Beiträge die z.B. durch Rezensionsexemplare unterstützt werden, gekennzeichnet werden. Eine inhaltliche Einflussnahme seitens der Unternehmen findet auf meinem Blog nicht statt!     Heute ist es soweit – die Genussbuchaktion Jeden Tag ein Buch geht in die dritte Runde. Eine Woche lang werden Euch ganz viele fleißige Foodblogger auf ihren Blogs ausgewählte Genussbücher vorstellen. © Ariane Bille   Ich bin dieses Mal zwar nur mit einem Buch dabei, freue mich aber schon auf nette Anregungen von meinen Foodblogger- Kollegen. Ich stelle mich aktuell schon darauf ein, dass meine Bücherwunschliste wachsen wird. Gut, dass ich in meinem Bücherregal noch etwas Platz für weitere neue Bücher habe. Und nun zu meinem Beitrag. Heute möchte ich Euch heute das Buch „In der Küche mit Alain Passard“ von Christophe Blain, erschienen im Reprodukt Verlag vorstellen. © Christophe Blain/ Reprodukt ISBN 978-3-943143-74-4   Nachdem ich Euch schon „Kann den Kochen Sünde sein“ vorgestellt habe, ist dies nun der zweite kulinarische Comic, der es in mein Bücherregal geschafft hat. Ich habe mich …

oh, ich bin im Radio

Heute gibt es gleich zwei Premieren – heute Abend bin ich das erste Mal im kochblogradio.de on Air und zugleich stellen Tim, vom Blog L’art de gourmet und Gründer von kochblogradio.de, Euch unser gemeinsames Blogevent Bretagne meets Provence vor. Die Sendung läuft heute um 19 Uhr. Hier gelangt ihr direkt zum Radio: klick Im Laufe der nächsten Woche, sind wir mit unseren Vorbereitungen für unser Event fertig und ich poste alle nötigen Informationen zur Teilnahme und alle Hintergrundinformationen hier auf NO FASTFOOD TODAY. Ihr könnt gespannt sein. Ich freue mich schon riesig auf unser Event und kann es kaum noch abwarten Euch alles ausführlich zu erzählen.

in Curry Laune

Seit Tagen kann ich nicht anders – ich habe richtig Lust auf eine ordentliche Portion Gemüsecurry. Ich versuche Gelüste, wenn ich sie einmal habe, möglichst schnell zu stillen, um mich danach wieder anderen Sehnsüchten widmen zu können – ein „Teufelskreis“. Daher habe ich gestern nach der Arbeit noch schnell im Supermarkt vorbeigeschaut und frische Paprika und Zucchini wanderten in meinen Einkaufkorb. Auf der Autofahrt nach Hause feilte ich in Gedanken am Rezept und entschied mich für Butter- Sesamreis als Beilage. Diese Reis Variante habe ich bereits letzte Woche einmal gekocht. Da mir der buttrige Sesam in Kombination mit dem Reis so gut geschmeckt hat, wollte ich ihn diese Woche gleich nochmal genießen.         Nun kann angerichtet werden. Wie immer, wenn es bei mir Gerichte mit Curry gib, habe ich einen schwarzen Teller gewählt. Auf Schwarz kommt die leuchtend gelbe Farbe des Currys einfach am Besten zur Geltung. Ein bisschen Dortmund steckt nach 5 Jahren, die ich schon in dieser schönen Ruhrgebietsstadt wohne, eben doch in mir.

die Erdbeerzeit wird eingeläutet

Die Erdbeerzeit ist endlich auch in den Dortmunder Supermärkten angekommen. Bisher gab es immer nur welche aus südlicheren Ländern, die ich aber nicht kaufen mag, da sie mir oft zu wässrig und kaum erdbeerig schmecken. Die letzten zwei Wochenenden habe ich es nicht auf den schönen Dortmunder Markt geschafft, auf dem bereits deutsche, frische Erdbeeren angeboten wurden. Also blieb mir nichts anderes übrig, als zu warten und bei jedem Einkauf im Supermarkt nach deutschen Erdbeeren Ausschau zu halten. Dazu muss ich sagen, dass ich diesbezüglich immer besonders ungeduldig bin, weil ich genau weiß, dass meine Eltern am Niederrhein schon die köstlichsten Erdbeeren direkt vom Bauern genießen können. Als ich die Tage Abends dort zu Besuch war, gab es besonders süße, saftige Erdbeeren und ich hätte am liebsten eine ganze Kiste davon gegessen. Danach habe ich noch mehr gehofft, dass ich sie endlich auch im Supermarkt um die Ecke kaufen kann. Mitte dieser Woche war es so weit. Meine Güte habe ich mich gefreut, als endlich ein Schälchen dieser geliebten roten Frucht im Einkaufswagen stand. Ich …

leckere Kalorien müssen auch mal sein

Manchmal sollte man sich einfach keine Gedanken über die schlanke Linie machen und einfach mal nach Lust und Laune kochen und backen, wie es einem gerade gefällt. Dies wirkt manchmal sehr befreiend und macht doppelt soviel Spaß. Vor ca. 2 Jahren war so ein Tag. Mir kam der Gedanke, dass es gut schmecken könnte, wenn man Haselnüsse, Karamell und Schokolade kombiniert. Die fehlenden Zutaten waren schnell eingekauft und es konnte losgehen. Ich ging mit Eifer ins Gefecht und es entstand ein Rezept für Haselnuss- Karamell- Schoko- Küchlein. Da uns die Küchlein damals sehr gut geschmeckt haben und ich mir glücklicherweise das Rezept aufgeschrieben hatte, stand der Wiederholungstat nichts mehr im Wege. Neben den veganen Apfelmuffins, gab es die kleinen Küchlein zu unserer Geburtstags- Kuchenparty, von der ich Euch am Donnerstag schon erzählt habe.       Meine Kollegen ließen sich wohl auch nicht von den Kalorienbomben abschrecken. Ihnen hat es geschmeckt. 

ein veganer Geheimtipp

Anfang der Woche war es bei mir auf der Arbeit wieder soweit – die März und April Geburtstagskinder gaben sich die Ehre und veranstalteten eine wahre Kuchenparty. Ich steuerte Haselnuss- Karamell- Schokoküchlein und vegane Apfelmuffins bei. Ein paar meiner Kollegen leben vegan und ich finde es immer schade, wenn sie nicht auch einmal vom Kuchen kosten können. Es ist zugeben schwierig immer auf alle Essgewohnheiten Rücksicht zu nehmen. Ich richte mich allerdings sehr gerne danach und freue mich immer, wenn ich anderen eine Freude machen kann. Deswegen erwähnte ich in unserer „Das Buffet ist eröffnet“ E-Mail auch extra, dass es vegane Muffins gibt, da ich Angst hatte, dass sie sonst gar nicht erst nachschauen, welche Köstlichkeiten darauf warten, verspeist zu werden. Mit schmunzeln musste ich feststellen, dass der explizite Hinweis auf die vegane Kost dazu führte, dass von den meisten nicht vegan lebenden Kollegen eher die anderen Kuchen bevorzugt wurden. Es scheint immer noch in die Köpfe einprogrammiert zu sein, dass veganes Essen nicht genießbar ist. Dabei ist man so oft vegan ohne es zu …