Monate: Februar 2014

gesucht und gefunden

Rezensionsexemplar sponsored / Nach einem Urteil des EuGH von 2011 müssen Beiträge die z.B. durch Rezensionsexemplare unterstützt werden, gekennzeichnet werden. Eine inhaltliche Einflussnahme seitens der Unternehmen findet auf meinem Blog nicht statt!   Eine Zeit lang gab es bei uns um die Ecke einen türkischen Laden, in dem man herrliches, frisch gebackenes Fladenbrot kaufen konnte. Da ich jeden Abend daran vorbei kam und jedes Mal dieses leckere Brot im Schaufenster liegen sah, konnte ich selten widerstehen. Es war einfach zu köstlich und aufgebacken schmeckte es noch Tage danach wie frisch. Irgendwann gehörten wir zur Stammkundschaft. Als wir länger im Urlaub waren, fragten die Ladenbesitzer sogar einmal vorsichtig nach, ob wir denn immer noch zufrieden mit ihrem Brot wären, weil wir so lange nicht mehr da waren. Das fand ich sehr schmeichelhaft. Sie waren auch einfach so nett. Nicht selten wurde beim Brotkauf noch ein kleiner Plausch gehalten. Eines Tages war der Laden zu. An der Tür hing ein Schild, dass er wegen eines Wasserschadens geschlossen werden musste. Es blieb dabei und irgendwann eröffnete ein neuer …

mein besonderer Dank gilt meiner Speisekammer

Donnerstag habe ich mich schon den ganzen Tag darauf gefreut, abends eine neue Rezeptidee auszuprobieren. Ich hatte so richtig Lust den Kochlöffel zu schwingen und dem Bürostress für einen kurzen Moment zu entfliehen. Es sollte Basmatireis mit einer asiatisch angehauchten Erdnuss- Porree Sauce geben. Als ich die Erdnüsse und den Reis aus meiner Speisekammer holen wollte, fiel mein Blick auf meinen Sesamvorrat. Ich dachte mir, dass eine süße Note dem Gericht auch ganz gut stehen könnte. Also entschied ich mich, das Rezept um einen Honig- Sesamcrunch zu erweitern. Mein besonderer Dank gilt wiedermal meiner Speisekammer. Eine bessere Inspirationsquelle kann ich mir manchmal nicht vorstellen. Gut gefüllt, ist sie einfach umschlagbar – alle Zutaten kann ich direkt verwenden und muss nicht erst auf Einkaufstour gehen, um meine Ideen umzusetzen.     Ich war beim Essen total happy, dass der Honig- Sesamcrunch wirklich so gut mit der Erdnuss- Porreesauce harmonierte. Gefreut habe ich mich über die Tatsache, dass ich für dieses Gericht kein Fleisch verwendet und es in diesem Fall wirklich nicht vermisst habe. Ich hatte genug …

Probierwoche

Innerhalb einer Woche zwei Premieren – letzten Samstag durfte ich Trüffel probieren und gestern gab es das erste Mal Topinambur. Ich hatte schon soviel positives über den Geschmack und die Konsistenz gehört, dass ich nun endlich auch einmal davon kosten wollte. Deswegen habe ich letzte Woche zugeschlagen, als ich ihn im Supermarkt entdeckte. Das Rezept dazu habe ich mir vorgestern Nacht überlegt. Ich liebe es mir kurz vorm Einschlafen Rezepte auszudenken. Mit einem leckeren Gedanken im Kopf schläft und träumt es sich doch einfach am Besten. Da ich schon seit Tagen richtig Appetit auf rote Linsen habe, seit ich diese fantastische Linsensuppe von Jean-Marie Dumaine auf dem ersten Bonner Foodcamp letzten Samstag gegessen habe, sollten die Linsen mit von der Partie sein und ich habe mich für einen roten Linsensalat mit Blattspinat, Lachs und Topinambur Croûtons entschieden.       Ich war natürlich besonders gespannt auf den Geschmack der Topinambur Croûtons. Ich muss sagen, dass sie wie geröstete Kartoffeln geschmeckt haben nur ein klein wenig süßer. Auch die Konsistenz unterschied sich im gerösteten Zustand kaum von …

Wochenendausflug zum ersten Bonner Foodcamp

sponsored / Eine inhaltliche Einflussnahme seitens der Unternehmen findet auf meinem Blog nicht statt!    Gestern haben Simone von LeckerBox und ich einen Ausflug zum ersten Bonner Foodcamp im Kochatelier Bonn unternommen. Im Vorfeld waren wir schon sehr gespannt auf das Programm und die vielen Foodblogger und Genießer, die wir kennenlernen würden. Das Programm wurde schon vorab bekanntgegeben. Daher konnten wir, während unserer Anfahrt von immerhin 1 1/2 Stunden, ausführlich darüber philosophieren, welche Sessions uns am meisten interessieren, denn zwei liefen immer parallel. Ich entschied mich als erstes an der Session Trüffel – die heimischen Exoten teilzunehmen. Bisher kam ich noch nicht in den Genuss Trüffel zu probieren und auch über die verschieden Trüffelarten und deren Anbau wusste ich bislang nur wenig. Daher war ich besonders gespannt mehr über diese Delikatesse zu erfahren. Frank Krajewski vom Trüffelverein an der Ahr und Nikolai Wojtko vom Magazin Tartuffel brachten Licht ins Dunkel. Thematisiert wurde u.a. welche Trüffelarten es gibt, welche charakteristischen Eigenschaften die jeweilige Sorte auszeichnet und an welchen Merkmalen ein echter Trüffel zu erkennen ist. Da der …

Veggie aufs Brot

Bei mir muss nicht immer Wurst, Käse oder Marmelade aufs Brot. Manchmal finde ich es richtig lecker Brot mit frischem Gemüse und Salat zu belegen. Neulich habe ich zu diesem Zweck richtig leckere, frische Champignons gekauft. Ich konnte einfach nicht daran vorbei gehen, so verführerisch sahen sie aus. Meine Mama und ich essen die Pilze sehr gerne roh. Sie hat sogar meist welche im Kühlschrank auf Vorrat, um zwischendurch mal einen kleinen Pilz zu naschen. Mhhh, wie lecker. Wenn ich nur daran denke, läuft mir das Wasser im Munde zusammen. Sowas dummes, dass in meinem Kühlschrank gerade keine frischen Champignons auf mich warten. Was wäre der Belag ohne ein leckeres Brot? Da Brot frisch aus dem Ofen am besten schmeckt, habe ich es kurzerhand selber gebacken. Es sollte ein Maisbrot aus meinem aktuellen Lieblingsbackbuch “Backen mit Buchweizen” von Modesta Bersin, erschienen im AT Verlag, geben. Ich liebe den Geschmack von Buchweizen. Er erinnert mich immer an die Bretagne, meiner “Heimat im Herzen”, denn die traditionellen Crêpes und Galettes werden dort mit Buchweizenmehl hergestellt. Frisch aus …

das persische Kochbuch

Rezensionsexemplar sponsored / Nach einem Urteil des EuGH von 2011 müssen Beiträge die z.B. durch Rezensionsexemplare unterstützt werden, gekennzeichnet werden. Eine inhaltliche Einflussnahme seitens der Unternehmen findet auf meinem Blog nicht statt!     Heute möchte ich Euch “Das persische Kochbuch” von Gabi Kopp, erschienen im “Jacoby & Stuart” Verlag, vorstellen. © Jacoby & Stuart/ Gabi Kopp ISBN 978-3-942787-04-8   Die Schweizer Illustratorin und ehemalige Mitbegründerin sowie Köchin eines Genossenschaft-Restaurants in Luzern, verarbeitet in diesem Buch ihre Eindrücke und Erfahrungen, die sie während einer kulinarischen Reise durch den Iran gemacht hat. Zusammen mit zwei ortskundigen Frauen besuchte sie die Städte Schiras, Isfahan und Teheran und war dort zu Gast bei sechzehn Frauen und zwölf Männer aus unterschiedlichen Regionen und Volksgruppen. Sie luden zum Essen ein, verrieten landestypische Rezepte und erzählten von ihrem Leben im heutigen Iran. Die persische Küchenkultur war mir bisher gänzlich unbekannt. Hätte mich jemand nach traditionellen Gerichten gefragt, hätte ich keine Antwort parat gehabt. Deswegen habe ich mich über dieses Buch besonders gefreut, denn ich finde es immer sehr spannend, neue Geschmäcker und …

was der Kühlschrank hergibt

Heute war bei mir mal wieder Resteverwertung angesagt. Ich hatte noch einige Möhren, eine halbe Paprikaschote, eine Kugel Mozzarella, Feldsalat, Sauerrahm, Schnittlauch und Petersilie im Kühlschrank, die verarbeitet werden wollten. Auf der A40 war mal wieder ein schön langer Stau, so hatte ich reichlich Zeit mir zu überlegen, was ich daraus zum Abendbrot zaubern werde. Die Rezeptidee lies auch nicht lange auf sich warten, es sollte Möhren- Paprika- Frikadellen mit Feldsalat und Sauerrahm- Kräuterdressing geben.       Nun ist mein Kühlschrank fast leer, die nächsten Tage muss dann glaube ich meine Tiefkühltruhe dran glauben. Sie müsste mal abgetaut werden, aber es will einfach nicht kalt genug draußen werden, dass ich in der Zwischenzeit die gefrorenen Lebensmittel draußen aufbewahren kann.