Monate: Juni 2013

Tag 7 meiner italienischen Woche: Heute mit Calabresi

Heute ist der letzte Tag. Merkwürdiges Gefühl, dass die Woche schon vorbei ist. Solange habe ich mir Gedanken gemacht, recherchiert, geplant, gekocht und gebacken und jetzt ging alles so schnell. Aber Eines ist das Wichtigste: Es hat mir richtig viel Spaß gemacht, für längere Zeit an einem Thema zu arbeiten und ich denke, dass war bestimmt nicht die letzte Themenwoche 🙂 Ich hoffe ich konnte euch die klassische italienische Küche, fern von den schon bekannten Pasta- und Pizzagerichten, etwas näher bringen und es war das ein oder andere Rezept dabei, welches ihr gerne ausprobieren möchtet oder schon ausprobiert habt. Lasst es mich gerne wissen, wie euch die Leckereien geschmeckt haben 🙂 Den Abschluss macht heute ein Rezept für Calabresi, das sind Mandel-Zitronen-Kekse. Das Rezept stammt ebenfalls aus Marcella Hazans Buch „Die klassische italienische Küche“. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an den Collection Rolf Heyne Verlag, dass ich diese tollen Rezepte für meine italienische Woche nutzen durfte. Die Kekse haben eine sehr erfrischende Note und schmecken sehr gut zusammen mit Espresso oder Prosecco. …

Tag 6 meiner italienischen Woche: Heute mit Pisciotta

Passend zum samstaglichen Nachmittagskaffee gibt es heute Kuchen. Dieses Rezept hat meine Aufmerksamkeit beim Schreiben der Rezension von Marcella Hazans „Die klassische italienisch Küche“ geweckt, weil ich die Zutaten Olivenöl und Marsala für einen süßen Kuchen zunächst ungewöhnlich fand. Das Rezept scheint schon uralt zu sein. Eine Bäckerstochter names Nori, aus dem nördlichen Teil von Verona, hat das Rezept für den pikanten Kuchen in wenig erhaltenen Dokumenten der Familie wiederentdeckt. Klassisch italienisch ist dieses Rezept daher auf jeden Fall und durfte in Marcella Hazans Buch und in meiner italienischen Woche daher nicht fehlen.     Alte Rezepte nachzukochen oder nachzubacken hat für mich immer einen Reiz, daher musste ich das Rezept einfach ausprobieren. Optisch sieht der Kuchen zwar aus, wie ein gewöhnlicher Sandkuchen, geschmacklich kann er aber etwas.  Interessant fand ich, dass der Kuchen, nachdem ich ihn aus dem Ofen genommen habe, nach einen normalen Zitronenkuchen geschmeckt hat. Ich war schon ganz enttäuscht 😉 Wenn der Kuchen aber etwas geruht hat und abgekühlt ist entfaltet er sein ganzes Aroma. Die Zitronennote ist nur noch ganz …

Tag 5 meiner italienischen Woche: Heute mit Frittelle di ricotta

  Darauf habe ich mich schon die ganze Woche gefreut: Frittelle di ricotta. Da die Italiener bekanntlich vorzügliche Nachtische, wie die Dessertklassiker Tiramisu und Panna Cotta kreiert haben, konnte dieser Nachtisch ja nur ein Volltreffer sein. Und was für eine Überraschung, die frittierten Ricottaklößchen waren eine Wucht 😉 Ich habe sie, wie im Rezept aus Marcella Hazans Kochbuch die „klassische italienische Küche“ beschrieben, mit Honig garniert und anschließend zusätzlich mit frischem Ricotta und Johannisbeeren vom eigenen Strauch angerichtet. Die sauer – süßen Johannisbeeren schmeckten hervorragend zu den cremigen Klößchen und zum süßen Honig.     Fettig, wie Tiramisu und Co. ist das Dessert allemal. Es ist quasi nichts zum Abnehmen geeignet. Aber wie sagt man so schön? Fett ist ein Geschmacksträger 😉

Tag 4 meiner italienischen Woche: Heute mit Costine in padella, con salvia e vino alla trevisana

itali Früher waren die Regionen Norditaliens, in der auch die Stadt Treviso liegt, sehr arm und das Volk litt oft unter Hunger. Gekocht wurde daher mit preiswerten Lebensmitteln. Aus dieser Zeit stammt das Gericht „geschmorte Schweinerippchen mit Salbei und Weißwein nach Art von Treviso“, aus Marcella Hazans Werk „Die klassische italienische Küche“, das ich Euch heute vorstellen möchte. Schweinerippchen gehören zu den preiswertesten Fleischstücken und wurden damals gerne verwendet.     Wer sich wundert, warum im Rezept steht „Spareribs in Einzelrippen geteilt“ und man auf den Bildern deutlich einen Rippenbogen sieht: Ich habe diesen Hinweis schlicht und ergreifend überlesen. Im Ganzen gebraten, hat es aber auch super geklappt. Das Essen war herrlich. Obwohl die Rippchen mit Sauce übergossen und natürlich fettig waren, habe ich es mir nicht nehmen lassen sie mit den Händen zu essen. Ab und zu muss man mal so unkultiviert sein 😉 Die restliche Sauce habe ich allerdings anständig mit einem Löffel aufgekratzt, bis nichts mehr auf dem Teller war. Ich fand sie so schmackhaft, dass ich möglichst nichts mehr auf dem …

Tag 3 meiner italienische Woche:
Heute mit crespelle a strati con pomodoro, prosciutto e formaggio

Und wieder ein neuer Tag. Die Woche vergeht wie im Flug 🙂 Heute geht es weiter mit Crespelle a strati con pomodoro, prosciutto e formaggio, einer Crespelle- Torte mit würziger Füllung. Die Art der Zubereitung erinnert an Lasagne, eins meiner Lieblingsgerichte aus Italien. Da Lasagne allgemein bekannt ist und ich in meiner italienischen Woche unbekanntere italienische Gerichte vorstellen möchte, ist sie diese Woche aber nicht mit von der Partie. Daher bot sich die Crespelle- Torte als echte Alternative an. Bei der Zubereitung hatte ich richtig Spaß. Zum Einen weil ich sie an einem Freitag Abend zubereitet habe und mir richtig viel Zeit lassen konnte, da das Wochenende vor der Tür stand und zum Anderen weil ich total gerne kniffelige Rezepte ausprobiere. Das Schichten war weniger ein Problem. Die Herausforderungen bestand darin, die Crespelle schön dünn herzustellen und sie heile aus der Pfanne zu bekommen. Damit die Crespelle beim Stapeln nicht aneinander klebten und beim Versuch sie zu separieren rissen, habe ich vorsichtshalber Butterbrotpapier dazwischen gelegt. Daher hat das Schichten später wunderbar geklappt und ich habe …

Tag 2 meiner italienischen Woche: Heute mit pollo in padella con
rosmarino, aglio e vino bianco

Auch in Italien werden gerne, wie in Deutschland auch Brathähnchen verspeist. Zubereitet werden sie dort z.B. gerne mit Knoblauch, Rosmarin und Weißwein. Auch eine Marinade mit Zitronen ist sehr prominent. Hierzulande sind Brathähnchen oft gewürzt mit einer Marinade aus Paprikagewürz, Pfeffer und Salz. Die mediterrane Variante bietet dazu eine echte Geschmacksalternative. Es lohnt sich es einmal zu probieren. Als Anregung habe ich das Gericht pollo in padella con rosmarino, aglio e vino bianco für den zweiten Tag meiner italienischen Woche ausgewählt. Wie auch das Rezept zu bastoncini die carota marinati, stammt es aus dem Kochbuch „Die klassische italienische Küche“ von Marcella Hazan, welches ich Euch hier bereits vorgestellt habe.    

Tag 1 meiner italienischen Woche: Heute mit bastoncini di carota
marinati

Nun ist es soweit. Es ist Ende Juni und Zeit für meine italienische Woche. Eine Woche lang bekommt Ihr von mir italienische Gaumenfreuden fern vom Fastfood präsentieren. Dabei werde ich euch zur Abwechslung Köstlichkeiten vorstellen, die hierzulande nicht sehr geläufig sind, aber unbedingt probiert werden sollten. Den Anfang machen Bastoncini di carota marinati (marinierte Möhrenstifte), eine Vorspeise, die eine echte Alternative zu den auch hierzulande sehr beliebten Vorspeisen Carpaccio*, Vitello tonnato** oder Caprese*** darstellt. Das Rezept stammt aus dem Kochbuch „Die klassische italienische Küche“ von Marcella Hazan, welches ich Euch hier bereits vorgestellt habe.     Die marinierten Möhren schmecken sehr gut in Kombination mit anderen italienischen Vorspeisen und frisch gebackenen Brot. Die gab es bestimmt nicht zum letzten Mal. *hauchdünne Scheiben von rohem Rinderfilet mit Parmesan, Olivenöl und Balsamico **gekochtes und aufgeschnittenes Kalbfleisch mit Thunfischsauce ***Tomate, Mozzarella, Basilikum