Monate: Mai 2013

Mittwochsbox – Ravioli mit flüssigem Eigelbkern auf Rahmspinat

Heute nehme ich zum zweiten Mal an der Mittwochsbox von leckerbox.com teil. Dieses Mal wird nach Farben gekocht. Die Farbe Grün soll im Gericht dominieren. Da es die Blätter mittlerweile zwar geschafft haben herauszukommen, das Wetter aber immer noch häufig trostlos wirkt, ist das Thema wohl ein erneuter Aufruf an den Frühling sich endlich mal in voller Blüte zu zeigen 🙂 Als bekennender Spinatfanatiker, musste ich nicht lange überlegen, was ich zum Thema grün koche. Ich habe mir zu diesem Anlass folgendes Rezept überlegt.   Und so sah das Ganze dann aus, als ich die Ravioli zerteilt habe. Ich mag es, wenn das Eigelb noch etwas zerläuft. Bei diesem Rezept bleibt sehr viel Eiweiß übrig. Dieses sollte man nicht wegschütten, denn man kann daraus noch viele andere Köstlichkeiten kochen oder backen. Es empfiehlt sich z.B. ein Eiweiß Omelett mit einer leckeren Füllung herzustellen. Mit Eiweiß kann man aber auch prima backen. Wie wäre es z.B. mit Makronen oder meinen leckeren Kirsch Küchlein? Das Rezept findet ihr hier.

Finale

Als Dortmund Immigrant war ich natürlich für Dortmund im Championsleague Finale. Damit die Dortmunder auch schön gewinnen, hatte ich mir überlegt die Bayern einfach aufzuessen 😀 Dies natürlich nur im übertragenden Sinne. Ich habe gefüllte Paprikaschoten in Tomatensauce gekocht und sie mir schön zusammen mit einem leckeren Rotwein munden lassen. Da die Farbe Rot dominierte, empfand ich dieses Gericht als passenden Bayern Ersatz 😀 Und was soll ich sagen, es hat nicht funktioniert 🙁 Ich kann wohl nicht hexen. Aber die Dortmunder waren trotzdem klasse. Falls Ihr es auch mal versuchen wollt, hier mein Rezept.     Eigentlich ist dies ja eher ein Wintergericht. Da es aber gestern so kalt war, passte es ganz gut und hat mich schön von innen gewärmt.

Mittwochbox – milchiges Quinoa mit Ahornsirup Äpfelchen

Heute nehme ich das erste Mal an der „Mittwochsbox“ zum Thema Quinoa von Simone bzw. Ihrem Blog leckerbox teil. Mit der Mittwochsbox möchte sie ihre Mitmenschen dazu animieren, öfter selbst zubereitetes Essen von zu Hause mit zur Arbeit zu nehmen und nicht in jeder Pause ungesundes Fastfood etc. zu sich nehmen, wie es viele Kollegen von ihr tun. Als kleine Ideenstütze für abwechslungsreiche Mahlzeiten gibt Simone jede Woche ein Thema vor. Jeder der möchte, kann mitmachen und zu dem vorgegebenen Thema etwas zum Mitnehmen vorbereiten. Eine klasse Idee, wie ich finde. Wen es interessiert, die genauen Regeln zum Mitmachen findet Ihr hier. Ihr müsst zur Teilnahme übrigens kein Blogger sein 🙂 Diesen Mittwoch hatte Simone wie gesagt das Thema „Quinoa“ gewählt. Das Thema kam mir ganz gelegen, weil ich schon viel zu Quinoa gehört habe und unbedingt mal selber ausprobieren wollte, wie es schmeckt. Das war also meine Gelegenheit. Wer Quinoa nicht kennt, kurz ein paar Informationen zum Produkt: Die nahrhaften Samen der Quinoapflanze, auch Inkareis oder Perureis genannt, wird schon seit 6000 Jahren in …

gegrillte Bachforelle

Heute haben wir zum ersten mal Fisch gegrillt. Es gab eine fangfrische Bachforelle aus der Region. Mit der Forelle habe ich heute meine Scheu toten Fisch anzufassen überwunden. Ich habe nie ein Problem damit gehabt einen ganzen gebratenen Fisch auf dem Teller zu bekommen und selber zu filetieren, nur hatte ich immer eine Angst davor einen toten rohen Fisch anzufassen. Selbst wenn er in einer Tüte war, habe ich mich früher geweigert und gesträubt. Seit einiger Zeit hat mich dies jedoch ziemlich geärgert, weil ich selber auch mal Fisch im Ganzen zubereiten wollte. Ich hatte aber immer Angst, dass wenn ich einen Fisch kaufe und es nicht schaffe meine Scheu zu überwinden, der Fisch „vergammelt“. Da wir aber bei meinen Schwiegereltern in Spe waren, hatte ich ja ein Backup. Und was soll ich sagen, ich konnte mich zum Glück überwinden und bin jetzt total erleichtert. Ich habe sie komplett selber gewaschen. Ich fand es zwar immer noch merkwürdig, aber es hat funktioniert. Merkwürdig, dass ein Fisch gleichzeitig glitschig und von fester Konsistenz ist. Die Forelle …

Mürbchen, Milchbrötchen, Weckchen oder Stütchen

Ja wie heißen sie denn nun wirklich, diese leckeren Teigwaren mit oder ohne Rosinen? Ich bin ja als Niederrheinerin die Verfechterin des Mürbchens 😛 Allerdings ist es hierbei genauso wie bei Weckmännern und Stutenkerlen, man findet nie den wahren Namen heraus. Die ab und zu aufwallenden Diskussionen sind jedoch eine super Möglichkeit sich künstlich zu streiten und aufzuregen 😉 Auf jeden Fall sind Mürbchen die von mir meist gekaufte Teigware aus der Bäckerei. Wenn nicht die Vernunft mir manchmal sagen würde, dass Eins reicht, könnte ich davon enorme Mengen auf einmal essen. Die Bäckerei würden sich freuen 😀 Während meiner Ausbildung in Düsseldorf habe ich sogar eine Zeit lang alle Bäckereien aus der Umgebung getestet, wer die Besten hat. Leider musste ich feststellen, dass ich bei den meisten angebotenen Mürbchen eher enttäuscht war. Sie waren trocken und schmeckten, wie von gestern. Nur wenige haben von mir eine imaginäre Bestnote bekommen. Sie waren fluffig, saftig und nicht zu süß. Mittlerweile stelle ich meine Mürbchen am liebsten selbst her, denn frisch aus dem Ofen und noch warm, …

der erste grüne Spargel

Als ich Mittwoch Abend einkaufen war, lachte er mich an. Die Tage hatte ich öfters schon nach leckerem grünen Spargel Ausschau gehalten. Das Angebot war jedoch mehr als dürftig. Von einem frischen Produkt konnte man jedenfalls nicht mehr sprechen. Mit seiner labbrigen Konsistenz und teilweise ausgetrockneten Stellen sah der Spargel eher aus wie ein Häufchen Elend. Farblich gesehen, konnte man auch nicht mehr von einem saftigen grün sprechen. Schade, so musste sich wohl oder übel der Spargelgenuss weiterhin nur gedanklich in meinem Kopf abspielen. Naja, wie sagt man so schön: „Geduld ist auch eine Tugend“. Mittwoch sah er dann endlich perfekt, schön grün und knackig aus und meine persönliche Spargelsaison konnte starten. Seit Tagen schwirrte mir schon eine neue Rezeptidee im Kopf herum, die ich nun umsetzen konnte: Fettuccine mit grünem Spargel und einer würzigen Schinken- Weißwein- Sahnesauce. Der Feiertag gestern kam mir für die Umsetzung ganz gelegen, denn so hatte ich genügend Zeit die Nudeln selber mit meiner Nudelmaschine herzustellen. Damit erhöhte sich mein Spaßfaktor ungemein 🙂 Wenn Ihr das Rezept nachkochen wollt, Ihr …