Monate: März 2013

aus Einem mach Zwei

Am Samstag Abend gab es bei uns endlich wieder Kasseler mit Kartoffelpüree, Sauerkraut und Apfel – Zwiebel Sauce. Ich hatte dieses mal extra mehr Kasseler und Sauce gemacht, weil ich beides für meine Gnocchi – Kasseler – Bohnen Pfanne weiterverwenden wollte. Da ich den Kasseler immer im Bratschlauch garen lasse, bleibt er besonders saftig. Wenn man Kasseler Koteletts so anbrät, besteht immer die Gefahr, dass sie schnell trocken werden, was man durch die Bratschlauch Variante eigentlich ausschließen kann. Deswegen ist es immer praktisch, wenn man beide Gerichte kurz hintereinander kocht. So spart man sich einiges an Zeit und bekommt ein Plus an Genuss. Rezept Nr. 1 für den Kasseler mit Kartoffelpüree, Sauerkraut und Apfel – Zwiebel Sauce findet Ihr hier. Rezept Nr. 2 für die Gnocchi – Kasseler – Bohnen Pfanne folgt zugleich     Fertig 🙂 Das geht schnell oder? Das ideale Gericht für unter der Woche. Wenn man hungrig von der Arbeit kommt und ganz, ganz schnell was zu futtern haben will 😛

Kuchen ohne Ende

Die Geburtstagsfeier mit der Family war richtig schön. Ich mag es sehr gerne viele Gäste zu bewirten. Zum einen, weil ich mich gerne unterhalte und gerne mit meiner Familie oder anderen lieben Menschen zusammen sitze, zum anderen aber auch, weil ich dann einen Grund habe den ganzen Tag vorher in der Küche zu stehen 😛 Für zwei Personen muss man sich ja dann doch manchmal beschränken, weil das ganze Essen ja auch gegessen werden sollte. Also kam ich heute gleich zweimal auf meine Kosten und konnte Kuchen ohne Ende produzieren 🙂 Wie heute schon angekündigt, gab es einmal die kleinen Mandelgugelhupfe, dessen Rezept ich ja die Tage schon hier gepostet hatte. Ich habe Sie dieses Mal in meinem Süßigkeitenglas serviert. So konnte sich jeder mit einer Gebäckzange kleine Hupfe nach belieben rausnehmen 🙂 Dann gab es noch meinen geliebten gedeckten Apfelkuchen und einen russischen Zupfkuchen. Diese Kuchen habe ich glaube ich bisher, im Vergleich zu anderen Kuchen, am meisten gebacken. Den Apfelkuchen, weil ich so gerne Äpfel mag und der Teig so schön buttrig ist …

heute geht es rund

Denn heute kommt die Family zu Besuch. Mein Freund hatte am Dienstag Geburtstag und das wird traditionell mit der Familie gefeiert. Gestern Abend habe ich schon einen russischen Zupfkuchen und 5x Flammkuchenteig vorbereitet. Da ich auch noch Kasseler mit Sauerkraut und Kartoffelpüree gemacht habe, hat sich meine Küchenaktion bis 1.30 Uhr morgens gezogen 😀 Jetzt geht es schnell weiter. Es müssen noch ein gedeckter Apfelkuchen und die leckeren Mandel Gugelhupfe gebacken werden. Servierten warten auch noch darauf gefaltet zu werden. Den Tisch hatten wir zum Glück schon gestern gedeckt 🙂 Ich freue mich schon richtig auf den Nachmittag. Ich bin auch total gespannt wie meine Mutter, die Großeltern und vor allem mein Hund die neue Wohnung finden. Der Kleine stürmt hier gleich wahrscheinlich terriermäßig ganz schnell rein und erkundet jeden Raum ganz hektisch, bis er alles abgeschnuffelt hat 🙂

Spiel ein Spiel

Gestern Abend habe ich eine Runde Resteverwertung gespielt 🙂 Die weiteren Teilnehmer standen bald fest: Vier Eiweiß, etwas Quark und Milch waren mit von der Partie. Gesucht war zunächst ein passendes Rezept, worin alle Zutaten, aber vor allem das Eiweiß, Verwendung finden würden. Da ich nicht so gerne Baiser esse und Makronen wohl eher was für Weihnachten sind, habe ich nach einer Alternative gesucht. Es sollte auf jeden Fall nichts Deftiges sein. Daher viel z.B. ein Omelett weg. Nachdem ich kein ansprechendes Rezept gefunden hatte, habe ich mich kurzerhand in die Küche gestellt und ein neues Rezept für Kirsch Küchlein entwickelt. Das hat richtig Spaß gemacht und es war natürlich ein bisschen Nervenkitzel mit dabei, ob das Experiment klappt, die Küchlein die richtige Konsistenz haben und schmecken 🙂 Weitere Inspiration habe ich mir dann noch in meiner Vorratskammer geholt. Da versteckten sich noch leckere Zutaten, wie Kirschen und brauner Rohrzucker. Jammy! Entstanden ist folgendes Rezept:     Den Haltbarkeitstest haben sie auch überstanden. Heute waren sie immer noch wunderbar fluffig und saftig 🙂

salatmonster

Kennt Ihr das Gefühl, wenn man zu zweit einen ganzen Kopfsalat auf leerem Magen gegessen hat? Ich jetzt schon 😀 Habe es gerade ausprobiert. Das kam so: Meine Oma macht eine total leckere Salatsauce mit saurer Sahne und Schnittlauch. Von dieser Sauce schwärmt jeder, der sie mal gegessen hat. Sie wurde schon X mal nach dem Rezept gefragt, was sie auch immer bereitwillig heraus gibt. Das Problem ist nur, dass es noch keiner geschafft hat die Salatsauce genauso hinzubekommen. Das ist wie verhext 😀 Meine Schwester kam mich heute besuchen und war zuvor zum Mittagessen bei meiner Oma. So lieb wie meine Oma ist, hat Sie für mich ein Gläschen fertig gemacht und es meiner Schwester mitgegeben. Jetzt konnte ich es natürlich eben kaum abwarten. Die Sauce hat nicht lange überlebt 😀 Vielen Dank Oma. Du bist die Beste.

gemütliche Momente

Schon merkwürdig wie sehr mein Appetit und meine Unternehmensfreude vom Wetter abhängt. Als der Frühling die Tage kurz „Hallo“ sagte, hatte ich richtig Hunger auf einen erfrischenden Salat und Eiscreme. Aus dem Büro wollte ich am liebsten flüchten und die ganze Zeit draußen sein. Meetings wurden konsequent auf der Freitreppe abgehalten 😉 Jetzt hat sich alles wieder gewandelt. Seit es wieder so kalt geworden ist, habe ich total Appetit auf Erbsensuppe und leckeren Kuchen, aber vor allem Lust auf ein paar gemütliche Stunden auf der Couch. Gut, dass ich am Wochenende vorgesorgt und leckere, cremige und saftige Mandel Gugelhupfe gebacken habe. So können wir es uns schön mit einem Glas Milch oder Kaffee gemütlich machen. Das Rezept für die kleinen Gugelhupfe ist bei meiner ersten Backorgie nach dem Umzug entstanden. Ich hatte so Lust aufs Backen, dass ich nicht etwas nach Rezept herstellen, sondern etwas Neues ausprobieren wollte. Ich finde sie so lecker, dass ich sie schon das zweite Mal gebacken und das Rezept für Euch aufgeschrieben habe. Und hier ist es…    

fruchtiger Essig

Letzter Nachholbeitrag zum Thema Himbeeressig und dann geht es endlich weiter mit meiner neusten Kreation: Cremige Quark – Mandel Gugelhupfe 🙂 Himbeeressig habe ich für mich bei einem Restaurantbesuch vor ein paar Jahren entdeckt. Es gab damals als Vorspeise einen gemischten Salat mit Himbeeressig – Dressing. Isst man Salat doch meist mit einem deftigeren Dressing, fand ich diese süße fruchtige Komposition sehr stimmig. Deswegen kaufte ich mir auch kurze Zeit später ein Fläschchen, um das Geschmackserlebnis auch Zuhause auskosten zu können. Mittlerweile stelle ich ihn aber am liebsten mit ganzen Früchten selber her. Kaufen kann man den Essig ja leider meist ohne die tollen Früchte. Ich lasse sie aber immer drin, weil es optisch, gerade zum Verschenken, einiges hermacht 🙂