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eine sehr süße Versuchung

Nach dem Knabberzeug einen post zu einem echten Süßigkeitenklassiker: Karamellen alias Karamellbonbons

Geht man nach der Reihenfolgen, müsste ich jetzt zwar etwas zu den Cantuccini posten, da aber der Wunsch geäußert wurde, dass ich die Karamellbonbons vorziehen soll, mache ich dies natürlich gerne 🙂

Wenn ich an Karamellbonbons denke, muss ich immer direkt an Weihnachtsfeiern bei meinen Großeltern denken, wie wir gemütlich im Wohnzimmer auf der Couch zusammen sitzen und sich jeder sein favorisiertes Karamellbonbon heraussucht. Meine Oma hatte immer eine Mischung mit harten, weichen, hellen sahnigen und schokoladigen Karamellbonbons auf dem Weihnachtsteller. Ich mochte damals die hellen sahnigen am liebsten. Ach war das schön 🙂

Genau weil ich so schöne Erinnerungen an diese Süßigkeit habe, sollten Sie auch Bestandteil unseres Weihnachtsgeschenkes werden. Ich muss sagen, dass ich dies zwischenzeitig allerdings bereut habe 😀 In der Weihnachtszeit gibt es einfach zu viel Süßes. Da ich sechs Portionen Karamellbonbons machen musste und nur zwei Silikonformen für die Formgebung hatte, musste ich eine Woche lang jeden Abend Karamell kochen. Ich hatte mir schon immer etwas Deftiges daneben gestellt, damit ich es aushalten kann, dass es so süß riecht. Natürlich musste ich auch sicherheitshalber jedes Mal probieren 😉

Trotzdem kann ich natürlich nur wärmstens empfehlen es auch mal selber zu versuchen Bonbons herzustellen. Auf jeden Fall staunen immer viele Leute, wenn man erzählt, dass man Bonbons selber hergestellt hat.

Karamellbonbons
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Zutaten
  1. 300 g Zucker
  2. 300 g Sahne
  3. neutrales Öl
Beschreibung
  1. In einen großen Topf den Zucker geben und bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Sobald der Zucker anfängt zu schmelzen, mit Hilfe eines Holzlöffels den Zucker in Bewegung halten, damit der Karamell nicht zu dunkel wird, sonst bekommt er eine bittere Note im Geschmack. Genau richtig ist er, wenn er eine gold - gelbe Farbe bekommt.
  2. Sobald sich der komplette Zucker aufgelöst hat, die Sahne in den Topf geben. Dabei vorsichtig vorgehen, da durch das Zuführen der Sahne in das heiße Karamell ordentlich Dampf entsteht. Gleichzeitig erstarrt ein Teil des Karamell, weil die Sahne kälter ist als das flüssige Karamell.
  3. Nun muss sich das hart gewordene Karamell in der Sahne auflösen. Die Karamell Sahne muss nun so lange einreduzieren, bis sich beim Rühren mit dem Holzlöffel der Topfboden zeigt und das Karamell zähflüssig wird. Wenn man sich nicht ganz sicher ist, ob die Konsistenz des Karamells richtig ist, einfach einen kalten Löffel nehmen und etwas Karamell dem Topf entnehmen. Wird das Karamell hart, ist es genau richtig.
  4. Ich habe die Karamellbonbons mit Hilfe von einer Silikonpralinenform geformt. Sobald der Karamell fertig ist, diesen rasch in die Formen füllen und abkühlen lassen. Wenn man keine Silikonformen hat, eignen sich aber auch eingeölte flache Metallformen. Wenn der Karamell abgekühlt ist, kann man den Karamellblock dann mit Hilfe eines Messers in die gewünschte Form schneiden.
  5. Da die Bonbons ziemlich klebrig sind, empfiehlt es sich diese einzelnd einzupacken. Dazu eignet sich, je nach Größe und Form des Karamellbonbons, zurecht geschnittenes und eingeöltes Butterbrotpapier. Ich bin immer so vorgegangen, dass ich ein Bonbon in Öl gewendet und es dann in Butterbrotpapier eingewickelt habe.
  6. Wie man auf den Fotos unten sieht, habe ich eine aufklappbare Verpackung, zum Verschenken der Karamellen, aus dunkel blauer Pappe gebastelt. Man kann sie aber auch einfach in eine schönen Zellophan Tüte füllen und diese mit einer Schleife zubinden. Schön präsentieren lassen sie sich natürlich auch in einem Bonbonglas mit Deckel.
NO FASTFOOD TODAY http://nofastfoodtoday.de/wordpress/
 
Hier sieht man die geschlossenen, ungeöffnete Verpackung für die Karamellbonbons:
_DSC3781
Aufgeklappt, sieht die Verpackung mit den Karamellbonbons so aus:

_DSC3754

_DSC3758

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1 Kommentare

  1. Boah Ilona, Ihr hab Euch soooo mega viel Mühe gegeben. Dagegen ist das ich zu Weihnachten noch schnell gezaubert habe ein Witz..
    Ich wünsche euch alles Gute, Gesundheit und viel Erfolg für 2013, Rutscht gut rüber und bleib wie du bist.
    LG
    Simone

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