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Grissini Knabberspaß

Heute nun der zweite “Weihnachtsgeschenke aus meiner Küche” Post zum Thema Grissini.

Grissini eignen sich auch außerhalb der Weihnachtszeit sehr gut als Mitbringsel, weil sie länger haltbar sind und man sie gut schon ein paar Tage vor dem Verschenken vorbereiten kann. Sie sind eine super Alternative zu Chips und man kann sie sehr gut zum dippen von z.B. Kräuterquark verwenden. Ich knabbere sie selber total gerne und biete sie auch gerne Gästen für das kleine Hüngerchen an, bevor es mit dem Menü losgeht 😉 Sie selber herzustellen ist gar nicht so schwer, wenn man den Dreh einmal raus hat.

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Grissini
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Zutaten
  1. 500 g Weizenmehl
  2. 1 Pkt. Trockenhefe
  3. 275 ml lauwarmes Wasser
  4. 3 EL natives Olivenöl
  5. Salz
Beschreibung
  1. Das Mehl zusammen mit der Hefe, dem Wasser und dem Olivenöl und etwas Salz in eine Schüssel geben und alles gut miteinander verkneten, bis ein geschmeidiger, nicht klebender Hefeteig entsteht. Den Teig in der Schüssel mit einem frischen Handtuch abdecken und an einem warmen Ort ein bis zwei Stunden gehen lassen, bis der Teig ordentlich aufgegangen ist.
  2. Nun den Teig ausrollen. Dabei darauf achten, dass ungefähr ein Rechteck entsteht und der Teig gleichmäßig auf ca. 0,5 cm dick ausgerollt wird. Jetzt kommt es darauf an, wie lang die Grissini später werden sollen. Für die Säckchen habe ich eher eine kleine Größe von ca. 22 cm bevorzugt. Deswegen habe ich den Teig zunächst in ca. 8 cm breite Streifen unterteilt.
  3. Nun mit Hilfe eines Teigschabers/Teigspachtels ca. 1 cm dicke Stücke/Rohlinge von den Streifen abstechen. Die Erfahrung zeigt, dass man am Besten jeweils immer nur einen Streifen bearbeitet und die anderen mit einem Handtuch abdeckt, da der Teig schnell austrocknet. Dann bildet sich eine trockene Schicht auf dem Hefeteig und er lässt sich nicht mehr so schön verarbeiten.
  4. Den Ofen auf 200°C bei Umluft vorheizen. Nun müssen die Grissini noch in der typischen Art geformt werden. Während dessen daran denken, dass die Grissini im Ofen durch den Hefeteig aufgehen und dicker werden. Daher müssen sie etwas dünner, als nach dem backen gewünscht, geformt werden.
Hierzu gibt es zwei verschiedene Techniken
  1. 1. Den Rohling mit Hilfe beider Hände auf der Arbeitsplatte zu einer "Schlange" ausrollen und dabei leicht lang ziehen, bis die typische Grissiniform entsteht und die gewünschte Länge und Dicke erreicht ist.
  2. 2. Den Rohling jeweils mittig auf jeder Seite mit dem Daumen und Zeigefinger festhalten und vorsichtig lang ziehen. Dies funktioniert nur, wenn der Teig gut gegangen ist und sehr elastisch ist. Ich bevorzuge diese Variante, weil man die Grissinis so schneller verarbeiten kann.
  3. Die fertig geformten Grissinis mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für ca. 10 min in den Backofen geben. Da die Grissini sehr schnell dunkel werden, beim ersten Mal besonders darauf achten, dass sie nicht zu lange im Ofen bleiben. Je nach Backofen und Dicke der Grissinis kann die Backzeit variieren.
  4. Die fertigen Grissinis auskühlen lassen und nach belieben verpacken. Wenn man sie nicht gerade direkt auffuttert, halten sie gut gelagert relativ lange.
NO FASTFOOD TODAY http://nofastfoodtoday.de/wordpress/

 

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Zum Verschenken habe ich zuziehbare Säckchen aus einem ungefärbten Baumwollstoff genäht und die Bänder des Säckchens mit einem sternförmigen Zierstich verziert. Es sieht aber auch toll aus, wenn man sie z.B. in einem hohen Gefäß verschenkt, welches z.B. zur Aufbewahrung von Spaghetti dient.

Der Vorteil bei dieser Art der Verpackung ist, dass sie später auch noch “zweckentfremdet” weiter verwendet werden können.

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Hier sieht man das gesamte Ausmaß: 6 Säckchen zu einem Turm aufgetürmt

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1 Kommentare

  1. Henrik sagt

    Wahnsinn, was du dir da immer für eine Arbeit machst. Aber das Resultat kann sich mehr als sehen lassen.

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