Monate: Oktober 2012

herbstliches Essen zubereitet mit
Geduld und Spucke

Gestern war das Wetter richtig fies nasskalt. Leider kam ich nicht drumherum zweimal durch den Nieselregen zu laufen, war dementsprechend durchgefroren und brauchte dringend etwas schnelles Warmes. Gut, dass ich für den Abend Flammkuchen eingeplant habe. Als hätte ich es vorher gewusst 😉 Probiert es doch auch mal. Mit ein wenig Einsatz ist er schnell fertig.     Und hat sich die harte Arbeit gelohnt? Ich finde schon 🙂

boeuf boeuf

Letztes Wochenende habe ich einen Film gesehen, der mich sehr inspiriert und aus der Seele gesprochen hat. In “Julie und Julia” geht es um eine Bloggerin, die sich zum Ziel gesetzt hat in einem Jahr das legendäre Kochbuch “Mastering the Art of French Cooking” von Julia Child durch zu kochen und darüber täglich geblockt hat. Von einem Gericht wird besonders geschwärmt, dem “Boeuf Bourguignon”. Seit ich dem Film gesehen habe, wollte ich dieses Gericht auch einmal kochen. Außerdem bot sich das Rezept natürlich geradezu für meinen französischen Tag an 🙂 Da ich das Kochbuch von Julia Child noch nicht besitze, habe ich in verschiedenen anderen französischen Kochbüchern und im Internet recherchiert. Allerdings waren die Rezepte sehr verschieden. Wahrscheinlich gibt es nicht “das” Boeuf Bourguignon Rezept. Schlussendlich habe ich mir mein eigenes Rezept für 2-3 Personen zusammengebaut. Es hat mir keins so 100% zugesagt.     Ich muss sagen im Film haben sie nicht gelogen. Das Boeuf Bourguignon schmeckte einfach nur köstlich. Jetzt weiß ich wovon sie gesprochen haben.

cuisine française

Diesen Tag habe ich heute meinem geliebten Frankreich gewidmet. Den ganzen Tag gibt es bei uns französische Köstlichkeiten. Den Tag begonnen haben wir mit einem Brioche. Frisch aus dem Ofen haben wir das Brot mit Aprikosenmarmelade verspeist. Excellent 🙂 Brioche ist eine sehr zu empfehlende Alternative zum deutschen Stuten. Er schmeckt sehr buttrig und ist super fluffig uns saftig.      

nach dem vielen Süßen etwas Deftiges

Wenn ich Plätzchen gebacken habe, muss ich danach immer etwas richtig deftiges essen, sonst kommt mir der Zucker aus den Ohren raus 😀 Gestern Abend gab es also Rösti mit gekochten Schinken und Spiegeleiern. Das Rezept für die Rösti findet ihr hier. Dieses mal habe ich mal geschaut, wie viele Kartoffeln ich verwendet habe. Für zwei pfannengroße Rösti benötigt Ihr ca. 700 g Kartoffeln und den Rest wie siehe Link beschrieben. Nachdem die Rösti in der Pfanne knusprig gebraten waren, habe ich sie mit einer Scheibe Kochschinken belegt und für die Zeit, in der die Spiegeleier gebraten wurden in den Ofen bei 175°C Ober- und Unterhitze gegeben. Zu aller letzt einfach die Spiegeleier auf den Kochschinken legen und fertig ist das Essen. Danach war mein Zuckerspiegel wieder auf dem normalen Pegel 😀

der leckere Italiener

Heute hatte ich mir vorgenommen den Vorrat an leckerem Gebäck mal aufzufüllen. Es ist immer schön, wenn man selbst gebackenes Gebäck zu Kaffee da hat. Der absolute Renner bei meinem Freund und mir sind Cantuccini. Das Mandelaroma passt einfach perfekt zum Kaffee. Deswegen waren sie auf jeden Fall heute mit von der Partie. Außerdem waren noch Kokos Kugeln geplant. Dazu aber später mehr 😉 Eigentlich sind Cantuccini auch relativ einfach zubereitet, wäre da nicht das vorige Schälen von den Mandeln. Manchmal sind sie besonders hartnäckig und die Schale möchte ungern weichen. Heute mussten die Mandeln gleich zwei Mal in heißem Wasser baden, damit die Schale nachgab. Wenn irgendjemand einen Laden kennt, in dem man in Dortmund geschälte ganze Mandeln kaufen kann, der möge ihn mir nennen 😀 Ich würde Euch auf jeden Fall empfehlen Cantuccini einmal selber zu backen. Im Supermarkt sind sie doch ziemlich teuer und manchmal wenig schmackhaft. Die selbst gemachten schmecken meiner Meinung nach besser.    

Kreativküche

Es gibt auch Rezepte, die nicht schmecken. Diese Erfahrung habe ich heute gemacht. Bei einer meiner regelmäßigen Recherche nach leckeren Rezepten und Inspirationen im Internet, entdeckte ich ein Rezept für Kokos Kugeln. Auf dem Foto waren sie mit Puderzucker bestäubt, in eine schöne Servierte gewickelt und sahen dadurch einfach verdammt lecker aus. So lecker, dass ich mir schon seitdem vorgenommen hatte, diese umbedingt einmal zu backen. Heute wollte ich es in die Tat umsetzen und war zunächst echt enttäuscht. Gelesen hatte ich das Rezept vorher natürlich nicht, sondern habe mich ganz auf die Optik des Fotos verlassen 😉 Für die Einkaufsliste hatte ich nur Stur nach den Zutaten geschaut und nicht inhaltlich überprüft, ob das was werden könnte. Ich wurde beim Teig zubereiten immer skeptischer. Der Teig sollte nur aus Mehl, ganz wenig Zucker, Kokosnuss Flocken und einer Prise Salz bestehen. Als ich ihn fertig gestellt hatte, war er zudem total porös. Da der Ofen sowieso gerade für die Cantuccini an war, habe ich schnell zwei Kugeln geformt und diese Probeweise in den Ofen gegeben. …

eines der Gerichte, die man einmal im Jahr gegessen haben muss

Was ist das Geheimnis von gutbürgerlicher Küche? Warum schmecken Königsberger Klopse, Bratkartoffeln mit Spiegelei und Speck, Erbsen- und Linseneintopf und Co. nur so gut? Sind es die Erinnerung an die Kindheit, wenn Mama oder die Omis deftig gekocht haben, oder die leckeren deftigen Zutaten? Mh, vielleicht beides. Für mich ist es jedenfalls immer ein besonderes Vergnügen eines dieser typischen Gerichte zu kochen. Am Sonntag gab es, auch ein typischer Vertreter: Wirsingrouladen mit Salzkartoffeln. Dieses Gericht gehört meiner Meinung nach zu den Gerichten, die man jedes Jahr in der kalten Jahreszeit mindestens 1x gekocht haben muss.     Und schon sind die Rouladen fertig. Ein bisschen Aufwändig sind sie schon, aber es lohnt sich. Dazu schmecken sehr gut Salzkartoffeln, die die Sauce schön aufnehmen.